Berlinspiriert Gedicht: Manchmal fehlen mir die Worte..

Berlinspiriert Gedicht: Manchmal fehlen mir die Worte..

Berlinspiriert-Photo-Manchmal-fehlen-mir-die-Worte_-Genau-die-von-dieser-Sorte,-die-alles-erklären,-die-nichts-entbehrenManchmal fehlen mir die Worte.
Genau die von dieser Sorte, Weiterlesen

Berlinspiriert Gedicht: Aufgehoben ist nicht aufgeschoben…

Status

Berlinspiriert Gedicht: Aufgehoben ist nicht aufgeschoben…

Auf dem Abstellgleis geparkt,
niemals protzen, nur gespart.
Später geht ja immer noch,
nichts hält für immer, oder doch?
Egal, banal,
niemals Bausparkapital.
Niemals die Idee gewesen,
nur mal Klappentext gelesen.
Ist doch alles nur vertagt,
hab ich nicht Bescheid gesagt?

Hals dick,Nase zu.Hallo Herbst,blöde Kuh! #herb…

Hals dick,
Nase zu.
Hallo Herbst,
blöde Kuh! #herbstgedicht

Berlinspiriert Gedicht: Aussichten

Berlinspiriert Gedicht: Aussichten

Still ist es hier.
Lang nix gehört.
Sag mal, wie geht es dir?
Wie von Schweigen betört.

Hinter den Kulissen
brodelt das Lampenfieber.
Zahnräder verschlissen,
Angst lähmt die ganzen Glieder.

Die Aufregung nimmt Überhand,
wo man früher noch drüber stand.

Gesetztes Genie,
bevor Fortuna klopfte.
Jetzt oder nie –
Greif das Leben am Schopfe!

Es geht Großes vor sich,
halt dich bereit.
Ein wenig Vorsicht,
dann weißt du Bescheid.

Ob der Vorgang gefällt,
weißt du, wenn der Vorhang fällt.

Berlinspiriert Gedicht: War

 

„What is it good for?
Absolutely nothing.“

 

Ich komm mir manchmal vor,
wie ´nen Krieger auf nem Schlachtfeld.

Zwei zur Seite, einen Schritt vor,
schwarzweiß, wie auf ´nem Schachbrett.

Muss Schritte vorhersehen.
Muss beispielhaft vorgehen.
Muss Schwächen bedenken.
Muss Fallen erkennen.

Weiß nicht, wie es werden soll.
Ich höre die Uhr nicht, die mich taktet.

Das Boot, welches ich nehmen soll,
das ist bis zum Dach schon überfrachtet.

Muss Einsicht zeigen.
Muss bei mir bleiben.
Muss Gründe wissen.
Muss Glauben missen.

Wo ist das Gleis, oder der Zug,
von dem ich weiß, dass ich ihn nehmen muss?

Keine Ruh, der nächste Schachzug,
die Waffe ist ein Kuss, den ich nicht annehmen muss.

Muss offen bleiben.
Trotzdem leiden.
Will offen sein.
Und trotzdem schreien.

Berlinspiriert Gedicht: Wunderland

Berlinspiriert Gedicht: Wunderland

Still und leise
tanzen Kreise
durch das unbekannte Land.
Gib mir die Hand –
wir gehen auf Reise
und tanzen leise
Hand in Hand
durch´s Wunderland.

Berlinspiriert Literatur: Die Lange Lyriknacht

 

Berlinspiriert Literatur: Die Lange Lyriknacht

Im April haben wir euch durch unsere Teilnahme am „Blogger schenken Lesefreude“ Projekt das Berliner Verlagshaus J. Frank und ein Buch aus deren Programm vorgestellt. Nun ist es soweit und der Verlag lädt zur Langen Lyriknacht in die Berliner Brotfabrik ein. Weiterlesen

Brotfabrik

Caligariplatz 1
13086 Berlin

Webseite

» Route auf Google Maps anzeigen


Berlinspiriert Literatur: Der Welttag des Buches (Auflösung)

 

Berlinspiriert Literatur: Der Welttag des Buches (Auflösung)

Zur Feier des Tages.. äh,.. des Buches, haben wir im April im Zuge des Blogger schenken Lesefreude Projektes eine Verlosung durchgeführt, die dringend nach einer Auflösung schreit! Und hier kommt sie! *TROMMMMMMMMMMMELWIRBEL*

Wir haben uns für einen sehr schönen Kommentar entschieden, der nicht nur die Liebe zur Literatur und Poesie zeigt, sondern auch Herz für das Verlagshaus J. Frank. Wo wäre ein solches Buch wohl besser aufgehoben?

Wir schicken einen ♥-lichen Glückwunsch (natürlich gefolgt vom Buch) an den oder die Gewinner/in des Gedichtbandes „Everest“ von Stephan Reich aus dem Berliner Verlagshaus J.Frank. Die Gewinnerbenachrichtigung befindet sich bereits im Postfach des Glückspilzes.

Berlinspiriert_Weltta_g_des_Buches_Everest_von_Stephan Reich_BelletristikBerlin_gewinnspiel

Natürlich freuen wir uns auch, wenn ihr uns an eurer Lesefreude teilhaben lasst und uns eure Meinung auf unsere Facebook Page postet! Solltet ihr einen Erfahrungsbericht verfassen, um uns an eurer Lektüre teilhaben zu lassen, sendet uns diesen einfach zu. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐

Inspired by

Blogger schenken Lesefreude

Berlinspiriert_Blogger_Lesefreude_2014

 

 

 

 

 

 

Verlagshaus J.Frank | Berlin

berlinspiriert_poetisiert_euch_verlagshaus-j.frank

Berlinspiriert Literatur: Der Welttag des Buches (Verlosung)

 

Berlinspiriert Literatur: Der Welttag des Buches (Verlosung)

Berlinspiriert_Weltta_g_des_Buches_Everest_von_Stephan Reich_BelletristikBerlin_gewinnspielHeute, am 23.04.2014 ist der Welttag des Buches. Und wie schon bereits versprochen und angekündigt, verlosen wir zur Feier des Tages und im Zuge der “Blogger schenken Lesefreude” Aktion, ein BERLIN BUCH, welches einen sicheren Platz in euerm Bücherregal verdient hat.

Stephan Reich ist der Autor von „Everest“, er lebt und arbeitet in Berlin und seine Gedichte sind „Verortungen menschlichen Zusammenlebens, sozialer Interaktionen, Fehlfunktionen.“ – wie es wohl jeder Großstädter kennt. Hier geht´s zur Leseprobe.

Berlinspiriert_Weltta_g_des_Buches_Everest_von_Stephan Reich_BelletristikBerlin (1)Berlinspiriert_Weltta_g_des_Buches_Everest_von_Stephan Reich_BelletristikBerlin (6)

Warum wir dieses Buch gewählt haben?

Es gibt mehrere Gründe, warum wir uns gerade für dieses Buch entschieden haben.
1. Kommt der Aufruf „Poetisiert euch!“ direkt aus unserem Herzen 2. Kann man nie genug Gedichtbände im Schrank haben (wenn man so drauf ist, wie wir) – gerade, wenn die Autoren „berlinspiriert“ sind. Und 3. war Stephan Reich 2010 und 2013 Finalist beim 18. bzw. 21. Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin und lebt auch heute noch in der Hauptstadt. Zwar ist er nicht hier geboren, doch vereinen er und sein Buch vieles, das für Berlinspiriert.de steht. Die Leidenschaft zur Hauptstadt und die Liebe zur Poesie.

 

Wie ihr das Buch gewinnen könnt?

Kommentiert einfach diesen Beitrag bis zum einschließlich 07.05.2013 mit einem passenden Kommentar und einer gültigen E-Mail Adresse. Teilen und Weiterleiten drüft ihr diesen Beitrag natürlich auch 😉

Noch einmal alle Daten in der Übersicht:

Gedichte: Stephan Reich
Illustrationen: Ludmilla Bartscht
Quartheft 48
Edition Belletristik
Softcover
Erschienen am 10. März 2014
Preis: 13,90 €
ISBN: 978-3-940249-88-3

✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐☮✐

Inspired by

Blogger schenken Lesefreude

Berlinspiriert_Blogger_Lesefreude_2014

 

 

 

 

 

 

Verlagshaus J.Frank | Berlin

berlinspiriert_poetisiert_euch_verlagshaus-j.frank

Berlinspiriert Kunst: Galerie „zinke“, Kreuzberg 1959 – 1962: „Auf menschliche Art modern“

 

Berlinspiriert Kunst: Galerie „zinke“, Kreuzberg 1959 – 1962: „Auf menschliche Art modern“

Die Maler und Dichter Günter Bruno Fuchs und Robert Wolfgang Schnell gründeten 1959 zusammen mit dem Bildhauer Günter Anlauf in einem Kreuzberg Hinterhof in der Oranienstr. 27 die Galerie „zinke“. Dazu stieß bald der Berliner Maler Sigurd Kuschnerus.

berlinspiriert-hilde_zenker_zinke-gründer-by-browsegallery

Hilde Zenker, die drei zinke-Gründer, Fuchs, Anlauf und Schnell im Hof der zinke

In der Ausstellung „Galerie „zinke“, Kreuzberg 1959 – 1962: „Auf menschliche Art modern“ kann man nun Graphiken, Gemälde, Plastiken, Gedichte u.a. Werke, Fotografien und Artifakte ausschweifender Feste und Fantasie der „zinke“-Macher Fuchs, Anlauf, Schnell und Kuschnerus, Bilder der 1961 in der „zinke“ von Günter Grass gezeigten „Nonnen“-Ausstellung sowie dokumentarisches Material zum zeithistorischen, kulturpolitischen und lokalen Kontext des Wirkens der „zinke“-Künstler bewundern.

Gezeigt werden so auch Motive Friedrich Schröder Sonnensterns, die konservative Mitglieder des Kreuzberger Bezirksamt unter Willy Kressmann damals aus der Weihnachtsausstellung 1960 im Rathaus als jugendgefährdend zensierten, worauf die „zinke“-Künstler und befreundete Maler wie Kurt Mühlenhaupt ihre Bilder zurückzogen und die Ausstellung platzen ließen.

Die „zinke“ mit ihrem „Apfelsinenkisten-Mobiliar“, Kohleofen und Hinterhaus-Charme war bereits kurz nach ihrer Eröffnung Kult. Bei Ausstellungseröffnungen und Lesungen wurde kräftig getrunken, lauthals gelesen, gelacht, gesungen und diskutiert. Die beiden kleineren Räume konnten dem Ansturm der Besuchermassen kaum standhalten. Die meisten kamen aus Wilmersdorf, Charlottenburg und Zehlendorf, aber auch Ostberliner Stadtteilen.

„Aktionen wie »der längste Strich der Welt«, verewigt auf 200 Klopapierrollen, ließen erstmals den Begriff einer Kreuzberger Subkultur erahnen, und schon bald sprach man von der Kreuzberger Bohème.“ –
Werner von Westhafen, Kreuzberger Chronik Juni 2011

Trotz großer Popularität blieben die „zinke“-Macher Outsider im Berliner Kunstbetrieb. Mit ihrer Galerie-Arbeit setzten sie sich zwischen alle Stühle der Mächte ihrer Zeit. Dem kruden Diktum des sozialistischen Realismus ebenso Verachtung schenkend wie den

„Nivellierungstendenzen des internationalen Einheitsindividualismus„ (Eberhard Roters)

, wollten sie eine Art Kunst zeigen,

„deren Erlebnis ins Phantastische, Realistische, Ironische, Traumhafte, in eine Welt gelebten Friedens führte, fern von äußerlicher Polemik“. (Robert Wolfgang Schnell).

In Hochzeiten des Kalten Krieges wurden sie dafür wie auch für ihre frech sinnliche Verbindung von Kultur und Alltagsleben von Vielen des kulturellen Establishment als

„Böse Buben, unakademische Marodeure, Störenfriede“ (R.W. Schnell)

wahrgenommen, diskreditiert oder ignoriert.

Noch einmal alle Daten in der Übersicht:

Die Galerie „zinke“, Kreuzberg 1959 – 1962: „Auf menschliche Art modern“
Eröffnung: Samstag 22.02.2014, 15 Uhr

Begrüßung durch die Veranstalter: Duscha Rosen

Ausstellungszeiten: 22.02. – 22.03.2014

inspired by:

Diskutiere diesen Beitrag im Forum

Mühlenhaupt Museum Berlin Kreuzberg / Browse Gallery

Marheineke Platz 15
10961 Berlin

Webseite

Beschreibung

Empore Marheineke Markthalle

Öffnungszeiten

Montag 08:00 – 20:00
Dienstag 08:00 – 20:00
Mittwoch 08:00 – 20:00
Donnerstag 08:00 – 20:00
Freitag 08:00 – 20:00

» Route auf Google Maps anzeigen