Berlinspiriert Kunst: FESTIVAL OF LIGHTS® 2014 (Bildergalerie)

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Berlinspiriert Kunst: Festival of Lights 2014 (Bildergalerie) // Wie jedes Jahr wieder, seit nun 10 Jahren, findet in Berlin das FESTIVAL OF LIGHTS® statt. Dieses lichtgewaltige und farbenfrohe Festival bringt die buntesten Bilder auf die Wahrzeichen der Stadt und lädt auch dieses Jahr wieder unzählige Berliner und Nicht-Berliner ein, die Stadt auf ungewöhnliche Art zu erkunden. Weiterlesen

Buntes Großstadttreiben im Neonlicht | #berlinspir…

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Buntes Großstadttreiben im Neonlicht

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Manchmal bist du der Baum, manchmal bist du der Hu…

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Manchmal bist du der Baum, manchmal bist du der Hund..

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inspired by:

Potsdamer Platz

Potsdamer Platz
10785 Berlin

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Berlinspiriert Lifestyle: Berlin leuchtet

 

Berlinspiriert Lifestyle: Berlin leuchtet

Man könnte sagen: Berlin ist total verstrahlt! Okay, okay,.. das ist mittlerweile eigentlich auch nichts Besonderes mehr. Aber dass Berlin so verstrahlt ist, dass es sogar von außen zu leuchten anfängt – das ist schon wieder eine Nachricht wert.

Von heute an, dem 04. Oktober 2013 bis zum 20.10 2013 leuchtet die Stadt. Eröffnet wird „Berlin leuchtet“ mit einer spektakulären Eröffnungszeremonie rund um das „Quartier Potsdamer Platz“ und findet als Teil des bekannten „Festival of Lights“ statt.

Berlinspiriert-Festival-of-Lights„Bis zum 20. Oktober 2013 erleuchten dann an 17 Tagen wieder die markantesten Häuser, Brücken und Wahrzeichen der Hauptstadt“, sagt Jürgen Gangl vom Vorstand des ausrichtenden Vereins „Berlin leuchtet. Mehr als 70 einmalig beleuchtete Objekte, Lichtkunstinstallationen, Laser-, Video- sowie 2-D- und 3-D-Projektionen, vier atemberaubende Feuerwerke sowie unterschiedliche Touren werden die Menschen beeindrucken.“

Das Festival of Lights startet dann am Mittwoch, 09. Oktober, ab 19.30 Uhr auf dem Potsdamer Platz.

Hier eine kleine Übersicht:

  1. „Rund um den Alexanderplatz“: beispielsweise mit dem durch die Hotelgäste individuell und interaktiv gestalteten Fenstern des Park Inn Hotels,
  2. „Die City West“: zum Beispiel mit der Billardcarambolage auf der Fassade des Europa Centers,
  3. „Das neue Berlin“: z.B. mit den leuchtenden Schiffchen auf dem Piano-See,
  4. „Die historische Mitte Berlins“: beispielsweise gibt es 3-D- und 2-D-Projektionen am Gendarmenmarkt.

„Zusätzlich gibt es Projekte wie die ‚Urbanen Lichtinstallationen‘ oder die  ‚Light Stations“, erläutert Jürgen Gangl. „Die sechs Bahnhöfe entlang der Stadtbahn –  Zoologischer Garten, Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Hackescher Markt, Alexanderplatz und Ostbahnhof –  leuchten als Dreh- und Angelpunkte der Metropole in Rot, Grün, Gelb, Weiß, Magenta und Blau – den Farben des Vereins Berlin leuchtet. Das Lichterfest 2013 lässt sich bei zahlreichen Lichter-Touren, etwa mit beleuchteten Schiffen, Bussen, Segways, Oldie-Käfern oder Velotaxis erleben“, kündigt Jürgen Gangl an. „Die Light ART Tour ist eine neuntägige Reise an sieben Orten in Berlin. Unterschiedliche Künstler schaffen mit Licht, Video und Musik völlig neue Raumsphären.“

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inspired by:

 

Berlin Leuchtet e.V. Geschäftsstelle

Linkstraße 2
10785 Berlin

Webseite

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Berlinspiriert Musik: Beheizte Gewächshäuser für wintermüde Großstädter

 

Berlinspiriert Musik: Beheizte Gewächshäuser für wintermüde Großstädter – Das Musikfestival Herzgrün

 

Großstadtwinter macht müde, vor allem, wenn er eigentlich schon längst vorbei sein sollte und alle sich den Frühling herbeisehnen. Doch nun kann man gegen diese Wintermüdigkeit etwas tun und Abhilfe schaffen: In zwei Gewächshäusern inmitten einer üppigen und duftenden Blütenpracht kann man nun insgesamt 28 Konzerten mit Liebesliedern lauschen.

Smaragdgrün

Herzgruen-Sony Center am Potsdamer Platz

In der vergangenen Woche konnte man schon ein bisschen erahnen, wie es sein würde, wenn nun wirklich endlich der Frühling käme. Aber kaum hat man sich an die paar Sonnenstrahlen gewöhnt, kommt Väterchen Frost zurück in die Hauptstadt und belegt die ganze Stadt mit einem eisigen Schneemantel. Wer nun dem Winter trotzen und den Frühling dennoch schon einmal in sein Herz lassen will, der sollte zum Sony Center am Potsdamer Platz in die duftende Welt und die leuchtenden Farben des Frühlings eintauchen.

Das beliebte und erfolgreiche Musikfestival „Herzgrün – Liebeslieder im Gewächshaus“ trotzt der Wetterlage und stimmt in den beheizten Gewächshäusern alle wintermüden Großstädter musikalisch auf die schönste Jahreszeit ein.

Celina Bostic-Foto Mattias Frik

Celina Bostic, Foto Mattias Frik

In den temporären Glashäusern mit den Namen „Schlüsselblume“ und „Flieder“ können sich die Zuhörer auf eine musikalische Reise durch die Welt der Liebeslieder begeben.

Übersicht:

15. – 17.03.13
Fr./Sa.: 16.30 bis 21.00 Uhr, So.: 16.30 bis 20.00 Uhr
Dauer jeweils 40 Minuten, Eintritt frei
Reservierung wird empfohlen unter (030) 25 75 57 00

Programm:

Von der Liebe lässt sich bekanntlich in verschiedenen „Tonlagen“ singen. Die aus Dänemark stammende Nanne Emelie & Band überzeugt mit ihren authentischen und frischen Jazz-Pop-Songs.

Nikola Materne & Bossanoire lassen die zarte Melancholie des Bossa mit eigenen deutschen Texten verschmelzen.

Die Songwriterin Katja Werker beeindruckt mit einer unglaublichen Stimme ebenso wie die charismatische Sängerin Celina Bostic, deren frecher Großstadthumor in ihren Texten zum Vorschein kommt.

Die Band Jakkle!! präsentiert das Beste der italienischen Klassiker von den dreißiger Jahren bis heute.

Corinne Douarre vereint mit ihrer sanften, dunklen Stimme die Emotionalität des Chansons mit der Leichtigkeit des Pop.

Außerdem mit dabei: Barbara Questa, Ben Galliers, Joseph Myers, Jacqueline Blouin, Adwoa Hackman, Julia A. Noack, Safe, Sane & Single und Trailhead. – Mehr Infos auf artefakt-berlin.de

 

 

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Inspired by:
Herzgrün – Liebeslieder im Gewächshaus
Sony Center am Potsdamer Platz
10785 Berlin

www.facebook.com/Herzgruen


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Berlinspiriert Film: Flight ab dem 24.01.13 im Kino!

 

Berlinspiriert Film: Flight ab dem 24.01.13 im Kino!

Flight_Plakat_Denzel_Oscar_A4.inddAm Montag, den 21. Januar 2013, war es mal wieder so weit: Presse und Stars vereinigten sich im Cinestar im Sony Center am Potsdamer Platz, um die Berlin Premiere vom neuen Kinofilm „Flight“ gebührend zu feiern. Schließlich ist dieser auch schon für den Oscar® nominiert („Bester Hauptdarsteller“, „Bestes Drehbuch“).

Natürlich kamen der Hauptdarsteller Denzel Washington und der Regisseur Robert Zemeckis persönlich zu diesem Anlass vorbei. Von Robert Zemeckis kennen wir wunderbare Filme wie „Polarexpress“, „Forrest Gump“ oder auch „Zurück in die Zukunft“ zu verdanken haben. An diesem Tag entstand, wie auch schon bei der Berlin Premiere von “Django Unchained”, eine Fotoreihe, die ihr euch hier angucken könnt.

Der Film soll am 24.01.2013 in die deutschen Kinos kommen.
Hier schon mal ein kleiner Ausblick:

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Inspired by:

ΟCinestar im Sony Center
@Potsdamer Platz

 

Berlinspiriert Lifestyle: Hin zum Glühweinhimmel

 

Berlinspiriert Lifestyle: Hin zum Glühweinhimmel

Es ist endlich mal wieder so weit: Die Berliner Weihnachtsmärkte knipsen die Lichterketten und werfen die Zuckerwattemaschine an,denn es ist WEIHNACHTSZEIT! Vier Wochen vor Weihnachten bringt dieser Umstand mich schon dazu in die so genannte Weihnachtspanik zu verfallen, weiß ich doch weder, was ich schenken, essen oder anziehen möchte. Um nicht in dieser Schockstarre bis zum 24.12. verharren zu müssen, habe ich mich auf den Weg durch die Gebrannte-Mandel-Gasse und über den Zuckerwatteberg hin zum Glühweinhimmel gemacht. Dabei raus gekommen ist eine Liste meiner Lieblinge unter den Berliner Weihnachtsmärkten.

Berlinspiriert - Markt 3 - Philipp Dubrau

© Philipp Dubrau / gendarmenmarktberlin.de

Fangen wir mit den exquisiten Sahnestückchen an:

Und nun die trashigen kandierten Äpfel (viel zu süß, aber irgendwie erinnern sie einen doch auch an die „besinnlichste Zeit“ des Jahres..):

Als kleines Schmankerl wollen wir euch noch den „höchsten Weihnachtsmarkt der Stadt“ in Berlin-Neukölln vom Projekt Klunkerkranich empfehlen. Auf der Facebook-Fanpage vom Klunkerkranich erhaltet ihr immer neuste Infos über kommende Veranstaltungen, die weekendlichen Weihnachtsmärkte im Dezember und neuste Meldungen über freie Marktstandplätze.

Uuuuuuuuund zu guter Letzt haben wir noch einen Link zu einer Liste der außergewöhnlichen Design – Weihnachtsmärkte in der Hauptstadt, wobei man das Weihnachtsrodeo – den Designweihnachtsmarkt schlechthin auch nicht außer Acht lassen sollte!

Das Copyright für das (im Header) verwendete Bild liegt bei Philipp Dubrau/gendarmenmarktberlin.de

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Inspired by:
Berlin

Wilde Tiere – handzahm!

Wilde Tiere – handzahm!

Einige von euch sind wahrscheinlich (genauso) viel auf Facebook unterwegs, wie ich auch. Dann habt ihr die Bilder von Guido Daniele, Spezialist im Bereich Bodypainting, bestimmt schon auf der einen oder anderen Fanpage entdeckt und euch gefragt, woher die ganzen schönen Bilder von den wilden Tieren kommen.
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Für all die und auch für alle, die nicht in dieser Facebook – Welt herumsurfen, gibt es im Erdgeschoss der Berliner Potsdamer Platz Arkaden vom 09.07 bis zum 21.07.2012 eine kleine Ausstellung, die die Kunst von Guido Daniele dekorativ darstellt und in Szene setzt.
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In übergroßen Bilderrahmen werden 24 einmalige Kunstwerke in der passenden Umgebung präsentiert und wenn man Glück hat, kann man sogar dem Meister bei der Arbeit über die Schulter schauen. 20120712-182426.jpg Berlinspiriert´s Urteil: Absolut empfehlenswert!

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Inspired by:
♥ Guido Daniele

Locationbild | berlinspiriert

Locationbild | berlinspiriert

♥ Potsdamer Platz Arkaden
Alte Potsdamer Straße 7
10785 Berlin

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Berlinspiriert Kunst: Die jungen Kreativen zeigen Ihre Werke

 

Berlinspiriert Kunst: Die jungen Kreativen zeigen Ihre Werke

Für alle, die sich wie ich und die anderen Mitglieder des Berlinspiriert – Teams für die junge kreative Szene Berlin´s interessieren, habe ich einen kleinen Tip:
Am 03. Februar hat die Ausstellung der Bachelorarbeit des Abschlussjahrgangs 2012 der BTK (Berliner Technische Kunsthochschule) mit einer Vernissage am Potsdamer Platz stilecht Eröffnung gefeiert. Vom 04. bis zum 09. Februar kann man täglich von 15-19 Uhr die Werke der jungen Kreativen in den Räumen der Berliner Technischen Kunsthochschule bewundern.
Eine meiner netten Arbeitskolleginnen stellt ihr eigenes Werk in dieser Ausstellung aus und hat mich mit diesem Flyer auf dieses tolle Projekt aufmerksam gemacht – sehr sehenswert!
system error (Ausstellungsflyer)

Einladungstext vom Flyer:
Wir laden Sie hiermit ein, mit uns Neues oder Altes neu zu entdecken. Die Absolventen der Studiengänge Fotografie, Kommunikationsdesign, Motion Design und Interaction Design präsentieren in ihrer Ausstellung ihre vielseitigen Arbeiten.
Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

Bachelorausstellung Februar 2012 from btk on Vimeo.

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Inspired by:
Berliner Technische Kunsthochschule
Bernburger Straße 24-25
10963 Berlin

www.btk-fh.de

 

„Zwischen Identität und Authentizität“ – Duden Wettbewerb 2010/2011

 

Zwischen Identität und Authentizität“ – Duden Wettbewerb 2010/2011

Ein Kommentar zur Teilnahme am Duden Nachwuchsjournalisten – Wettbewerb 2010/2011 zum Thema „Kultur in Bewegung“
von Tatjana Sochowski

„Bewegt“ sich Kultur? Wenn sie sich bewegt, bewegt sie sich vorwärts oder rückwärts? Bleibt der Weg der Veränderung, den die Kultur geht, immer der selbe? Oder ändert sich nur die Richtung? Der Richtungswechsel, über den ich schreibe, liegt direkt vor uns.
Wenn wir nicht schon mitten drin stecken. In der sozialen und kulturellen Veränderung, hervorgerufen durch das Internet im Allgemeinen und den „sozialen Medien“, auch „Social
Media“ genannt, im Besonderen.
Im Beispiel “Social Media“, dessen weit verbreitetste Form das „soziale Netzwerk“ ist, entsteht kein neuer Weg der „Nutzbarkeit der Sozialität“ mit Hilfe des Internets, sondern allein die Richtung der Masse, die Ausrichtung, hat sich in diesem Fall geändert.
Geht es nur noch selten um die Menschen, bzw. „Freunde“, als viel mehr darum, im besagten „sozialen Netzwerk“ präsent (und möglichst auch noch aktiv daran beteiligt) zu sein. Für mich heißt das, dass diese Art der Kultur sich nicht bewegt, sie ändert nur ihre Richtung durch die Masse, die dahinter steht.
Das wiederum ergibt für mich einen Widerspruch: Soziale Kompetenzen, Zusammenhalt, „Netzwerke“, also eigentlich schon seit Jahrhunderten Notwendiges tarnt sich nun als Aktualität, als Modetrend. Hier verkauft sich Altes als Neues. Doch liegt der
Widerspruch nicht in den sozialen Medien, sondern bei den Menschen, die diese benutzen. Wenn Absichten und Ergebnisse nicht übereinstimmen, ist das keine Veränderung, das ist lediglich die Vortäuschung einer Veränderung. Dieser Wunsch nach
Veränderung rührt eventuell von der Reizüberflutung, der man sich heute kaum noch entziehen kann. Wir wünschen uns „immer größer; immer toller; immer mehr!“. So kann man durchaus von einer kulturellen Entwicklung sprechen, die vom „Immer da
gewesenen“ und vom Internet beeinflusst wurde, allerdings bringt das allein noch keine „Kultur in Bewegung“. Dass sich richtige Kultur, reales Kulturgut, auch bewegen kann, sollte trotz der Erfindung der Echtzeit – Animation (noch) jedem klar sein. Diese „fassbare“ Kultur ist im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung nämlich gar nicht
so langweilig – die Kultur selbst, in Antlitz und Bewegung, kann sogar doppeldeutig sein, wie diese mit dem oberen Vergleich eingeleitete Geschichte.
Sie beginnt im Berlin der 20er Jahre. Stars wie Charlie Chaplin, Greta Garbo, aber auch „die Dietrich“ oder „die Knef“ verkehrten hier. Nicht einfach irgendwo hier, nein. Sie verkehrten im „Kaisersaal“ im „Grand Hotel Esplanade“, dessen Bau damals bereits 23 Millionen Mark kostete. Jener Saal ist nicht irgendein Saal, denn er hat eine sehr bewegte Geschichte. Auf ihm stützt sich meine These der „Kultur in Bewegung“ und ganz nebenbei wurde der „Kaisersaal“, der in die Berliner Denkmalliste eingetragen ist, nach Kaiser
Wilhelm, dem Zweiten benannt, welcher dort seine exklusiven Herrenabende veranstaltete. In der Zeit der Weimarer Republik war das Hotel mit seinen Sälen sehr beliebt bei den Anhängern der Monarchie. Nach 1933 aber, in der Zeit des Nationalsozialismus, wurde das Hotel gemieden. Vor dem sogenannten Attentat vom 20.
Juli 1944 trafen sich die Verschwörer mehrfach im „Hotel Esplanade“ und warteten dort auf den Ausgang des Anschlages. Albert Speer kündigte 1941 sogar den Abriss an. Im Winter 1944/1945 war das jedoch nicht mehr nötig, da das Hotel bei einem Bombenangriff
nahezu komplett zerstört worden ist. Ein kleiner Teil Kultur von damals blieb jedoch fast unversehrt stehen. Das waren der „Kaisersaal“, der „Frühstückssaal“, das Treppenhaus und die Waschräume. In Mitten des zerstörten Berlins wurde dieser Teil schon in den 50er Jahren als Restaurant und für Veranstaltungen genutzt. Selbst nach dem Bau der Mauer 1961 lief der Betrieb weiter, so zum Beispiel zu sehen im Film „Cabaret“ mit Liza Minnelli von 1972 oder 1986 in „Der Himmel über Berlin“ von Wim Wenders. Nach dem
Fall der Mauer 1989, wurden die Überreste des Hotels unter Denkmalschutz gestellt. Diese Tatsache wurde aber bei den ersten Bauplänen für das bekannte Sony Center am Potsdamer Platz auf Grund “falscher Informationen“ vorerst nicht berücksichtigt. Das
bedeutet: Die Planer des Sony Centers wollten denkmalgeschütztes Kulturgut einfach abreißen und durch etwas Neues ersetzen, genauer gesagt sollten die Überreste des „Grand Hotel Esplanade“ aus dem Weg, um Platz für das stilistische Sony Center zu schaffen. 1993 einigten sich die Investoren schließlich mit der Stadt Berlin auf eine spektakuläre Lösung: Der alte „Kaisersaal“ sollte um 75 Meter verschoben und so in das neue Sony Center integriert werden. Dank modernster computergesteuerter Technik, einer Luftkissen–Konstruktion und verschiedenster neuartiger Technologien wurde dieses Vorhaben sogar möglich gemacht. 1996 gelang der dokumentierte Abbau und anschließend der möglichst originalgetreue Aufbau des historischen Gebäudes 75 Meter
weiter und kostete erneute 75 Millionen Mark. Der ebenfalls erhaltene „Frühstückssaal“ wurde in 500 Einzelteile zerlegt, in ihm befindet sich heute das „Café Josty“. Seien wir mal ehrlich: Altes mit Neuem zu verknüpfen ist auch schon immer da gewesen und auf jeden Fall nichts neues. Deshalb ist „etwas zu bewegen“ auch nur eine Veränderung, solange es vorwärts geht. Nicht nur, dass die Kultur im Falle
des „Kaisersaals“ tatsächlich in Bewegung war, wurde sie auch im übertragenen Sinne in die moderne Zeit „verschoben“. Wie sich die Kultur auch immer bewegen mag, ob nun tatsächlich in der Zeit, im Ort, oder in neuer Technologie – sie entfernt sich immer weiter
von ihrem Ursprung. Ob nun Steine mit Geschichte, oder Bits mit Information, Kultur ist immer in Bewegung und es gilt, deren Existenz für alle zugänglich zu bewahren. Man kann Kultur heute hinter Glas bestaunen, ob nun hinter dem eines Monitors, oder dem Sicherheitsglas, das den „Kaisersaal“ heute in Mitten des modernen Sony Centers allen zugänglich macht und gleichzeitig das Alte vor dem Neuen schützt, also die Kultur vor uns.