Kennt ihr schon meine 500 besten Freunde? Mehr gib…

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Kennt ihr schon meine 500 besten Freunde? Mehr gibt’s im neuen Blogpost!

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Cover zu „Meine 500 besten Freunde“, geschrieben von Johanna Adorján, erschienen im Luchterhand Verlag. Einfach auf´s Bild klicken und zur Rezension gelangen!

 

Berlinspiriert Musik: Kein Respekt für Missy!

Kein Respekt für Missy

Missy Elliots aktuelles Album heißt „Respect M.E.“, allerdings hat sie sich mit ihrem Konzert am 30. September in der Arena Treptow nicht wirklich viel Respekt verdient! Obwohl sie nach 10 Jahren das erste Mal wieder in Deutschland war, enttäuschte sie sechstausend vorerst begeisterte Fans mit einem einstündigen sehr mysteriösen Gig.
Trotz der 17 Millionen verkauften Platten und obwohl sie die erfolgreichste Rapperin sein sollte, startete sie ihr Konzert nicht etwa mit den gewohnt minimalen Timbaland – Beats in einem ihrer wirklich guten Lieder, nein.
Sie startete mit der Firmenhymne der 20th Century Fox. Genau so protzig erscheint Missy dann in der Bühnenmitte, nachdem die stilisierte Weltkugel aus Draht, in der sie sich befand, enthüllt worden war. Zu „One Minute – Man“ hält die korpulente Sängerin das Mikro zu Refrain in die Menge. Keiner weiß warum, aber sie stoppte den Titel und erzählte, dass sie von weit hergekommen sein, um Berlin einmal zu zeigen, wie man in den USA so das Haus rocke. Und gegen Berlin wäre ja wohl – „Madrid, Barcelona und “Shitdorf“, wo sie den Freitag verbrachte, zu vergessen, denn Berlin sei die „heißeste Motherfuckingstadt“ in Übersee. Dann fragte sie das Publikum, ob sie alle brave Freaks seien und bot uns damit den Übergang zu „Get ur Freak on“.
Dieser Song brachte einen matschigen Bass und 12 Tänzer mit Scream – Masken. Auch dieser Titel wird wieder von Missy abgebrochen, denn Sie ist immer noch  gut gelaunt und geht erst einmal auf die Toilette.
Als sie wohl wieder da war, folgten ihr auf dem Fuße unidentifizierbare schlecht gemischte Bässe, welche „The Rain“ andeuten sollte, wie man lediglich an Missy..s Tänzern erkennen konnte, die mit Regenschirmen auf der Bühne hin und her springen. Irgendwann, sie hat nun wohl doch keine Lust mehr, gibt sie dem „Anheizer MC“ das Mikro und geht sich umziehen. Damit war ihr Auftritt zum drittel fast vorbei.
Sie scheint nicht eine einzige Raffinesse auf dem Kasten zu haben, wie die Songs,  die Missy mit Timbaland und auch in eigenen Produktionen wie für  Aaliyah, Tweet oder Ciara perfektioniert hatte. Die von Kiss FM veranstaltete „dirigierte Tanzshow“ mit analoger Akrobatik und den müden pyrotechnischen Tricks mit deren Hilfe Missy am Schluss von der Bühne „gezaubert“ wurde, halfen nichts gegen den Eindruck des Publikums, denn mehr als diese Brocken aus Rap, Tanz und Dröhnbässen hatte dieser Auftritt nicht zu bieten. Trotz  der „One – minute – woman“ – artigen Präsentation, dem trockenen Ende und den gefühlten fünf Tracks war eine eigenartig tolle Stimmung in der Arena, warum auch immer, denn hinterher hörte man von vielen Fans Dinge wie „ So ein schlechtes Konzert für 40 Euro, das ist Abzocke!“, „ihre Tänzer waren besser als sie selbst“ oder „Also die übersteuerten Boxen waren echt klasse!“. Ob der schlechte Sound an der Arena, oder an Missy lag, ob sie vielleicht nur schlecht drauf war und die vorherigen Konzerte besser waren, wissen wir nicht und wir werden es nie erfahren. Klar ist: Für dieses Konzert KEIN RESPECT für Missy.
Weitere Infos: http://www.myspace.com/tatjanasochowski

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Berlinspiriert Musik: Verschlüsselte Tiefe

Verschlüsselte Tiefe
abgedruckt in der „OHnE“ (Schülerzeitung)

Auflage: 500
..Über das neue Album von „Wir sind Helden“

Die Diskussionen um eine Deutschquote in Radio und Fernsehen stellt sich imNachhinein immer mehr als unnötig dar. Der Erfolg von „Wir sind Helden“ sprichtfür sich. Wir haben die letzte Platte der Helden noch gut im Gedächtnis. Daskaputte Leben reklamierend teilten sie uns mit, dass sie gekommen sind, um dieanderen Helden abzumelden. Wir werden auch nie vergessen, dass ein Denkmal dieLiebe zerstört und ein solches will ich hiermit auch gar nicht errichten. Dennim Gegensatz dazu steht das neue Album „Gekommen um zu bleiben“. Hier haben wirviel mehr Selbstreflexion, weniger Direktheit, denn auch die größten Heldenwerden älter – und so nun auch unsere, seit den letzten Drei Jahren. Man hörtes deutlich, die Verspieltheit und der Druck anderen etwas beweisen zu müssen,ist verschwunden. Man hat das Gefühl, nun wissen sie wirklich, was sie hiertun. Den verschlüsselten Texten, die wir schon gewohnt sind, sind sie treugeblieben, obwohl der Inhalt nun auch tiefer geht. Es ist klar, dass in daszweite Album einer Band immer hohe Erwartungen gesetzt werden, besonders nachso einem starken Debütauftritt wie bei den Helden. „Von Hier An Blind“ brauchtein wenig um warm zu werden, aber wenn man sich dann an diese neue ungewohnteArt der Helden gewöhnt hat, kommt man darauf, dass sie doch eigentlich Helden –Manier ist. Besonders „Zuhälter“, in dem Judith Holofernes, die „Frontfrau“,ihre Meinung über Plattenfirmen mitteilt, klingt gut im Ohr der Zuhörer. Sehrüberzeugend ist auch „ Nur ein Wort“, in dem Judith, unterlegt mit dentypischen Heldenriffs, charmant um nur ein Wort bittet. Weitere Balladenfolgen, wie z.B. „Darf ich das behalten“ oder der Song, bei dem man noch nichteinmal den Titel beim ersten Mal Lesen verstehen kann: „Ich werde mein Lebenlang üben, dich so zu lieben, wie ich dich lieben will, wenn du gehst“.
Und am Ende, fast blind wegen der gefühlvollen Balladen, hört man sich: „Bistdu nicht müde?“ an und denkt: „Müde? Nein, noch lange nicht!“ , denn die Heldensind immer noch die Helden, ein Glück auch! Ganz klar, sie sind „Gekommen um zu bleiben“!

von Tatjana Sochowski

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Berlinspiriert Film: Ich, du und der Andere

Ich, du und der Andere

Dieser Film ist mal wieder typisch Hollywood. Gleich zu Beginn: Das erwartete Familienfest. Alles ist super, alles ist toll. Dann noch die bevorstehende Hochzeit von Carl und Molly, gespielt von Matt Dillon und Kate Hudson. Das einzige was fehlt, ist der liebenswerte Chaot, Randy Dupree (Owen Willson), der in keiner Hollywoodkomödie fehlen darf. Dupree, Carl..s „Best Man“, sein bester Freund, amüsiert sich köstlich. Sie feiern auf einer kleinen Insel, aber wie es auch immer in diesen Filmen ist, braucht man einen Menschen, der die ganze wunderbare Stimmung wieder zerstört, gegen den man aber leider nicht viel machen kann und das ist hier Molly..s Vater Tycoon Thompson, gespielt von Michael Douglas. Er hat von Anfang an etwas gegen seinen neuen Schwiegersohn und versucht bis an das Ende des Films Molly und Carl auseinander zu bringen.

Kaum verheiratet ziehen Carl und Molly in ihr neues Haus, die Ruhe scheint unfassbar. Bis Calr seinen besten Freund Dupree zu sich nach Hause einläd, ihm vorschlägt, für ein paar Tage bei dem frisch verheirateten Paar zu wohnen, da er kein Dach über dem Kopf und keinen Job mehr hat. Aus ein paar Tagen werden mehrere Wochen. Der gesamte Film lebt mehr von Situationskomik, als von einfallsreichen Dialogen oder lustigen Sprüchen. Eines Abends zum Beispiel, Carl und Molly sind in ihrem Schlafzimmer und wollen sich gerade etwas näher kommen, da stürmt Dupree das Schlafzimmer, in die hintenanliegende Toilette, um sich dort für sein „gewisses Geschäft“ niederzulassen. Molly lag, bevor Dupree das Zimmer betrat, auf Carl, kaum ging die Tür auf, lag sie mit einem Rums auf dem Boden. Diese Situationen sind es, die diesen Film prägen.

Carl hat es auch im Beruf nicht leicht, da er in der Firma seines Schwiegervaters arbeitet, der ihn kurzer Hand zum Projektleiter befördert hat und nun immer schikaniert und runtermacht, sobald er die Gelegenheit dazu bekommt. Bis Carl eines Abends total ausrasted, über den frisch gedeckten Tisch springt, Dupree an den Halt und wild fluchend. Er verlässt kurzer Hand den Ort des Schreckens, den er sein Eigenheim nennt. Vollkommen geschafft von seinem neuen Leben, mit dem Stiefvater, der ihn hasst, einem besten Freund, der anscheinend ununterbrochen seine Frau anbaggert und versucht sein Leben zu zerstören und zu guter Letzt mit einer Frau, die vorerst kein Verständnis für irgendetwas hatte und nun auf einmal, wo alles schief läuft, denkt, es wäre das Glück auf Erden und besser kann es nicht mehr kommen. Er flüchtet, kommt in der Nacht nicht nach Hause und alle machen sich große Sorgen um Carl. Dupree erkennt, was er falsch gemacht hat und denkt sich nun, er wäre es seinem besten Freund schuldig, wieder zu richten, was er kaputt gemacht hatte. Dupree, der nun die Hilfe seiner neuen Freunde, den Nachbarskindern, in Anspruch nimmt, startet eine Suchaktion, um seinen Kumpel zu finden und begegnet ihm am Ende vollkommen geschafft in dessen Stammkneipe.
Müde, traurig und mit einer ganzen Flasche Tequila sitzt Carl in der Ecke der Kneipe und begießt sein schreckliches Leben, bis Dupree kommt, um ihm klar zu machen, was für eine wunderbare Frau er doch hat, ein schönes Leben und es wird sich alles regeln lassen. Mit dieser Taktik bringt Dupree Carl und Molly am Ende des Films wieder zusammen und wie könnte es anders sein, springt auch für Dupree eine neue, bessere Zukunft bei heraus. Er wird Motibationstrainer, schreibt Bücher und verdient sehr viel Geld.

Wieder einmal eine süße Komödie, die allen Klischees entspricht, die wir aus Hollywood gewohnt sind.
Ein schöner Sonntag-nachmittags-Film, der einem zeigt, dass die Liebe und gute Freunde soooo schön sein können.

von Tatjana Sochowski

Berlinspiriert Film: Das Haus am See

Das Haus am See oder ein schön unlogischer Film
Originaltitel: The Lake House
Kinostart: 06.07.2006

….Kann Liebe Raum und Zeit überwinden? Dieser Spruch ist gleichzeitig auch Untertitel zu dem Liebesfilm „Haus am See“, nicht ohne Grund. Denn Kate Foster (Sandra Bullock) und Alex Wyler (Keanu Reeves) müssen sich diese Frage tatsächlich stellen. Während Alex im Jahre 2004 Häuser baut und friedlich im Haus am See wohnt, befindet sich Kate im Jahre 2006, ist wegen einem neuen Job aus dem Haus am See in eine kleine Wohnung in Chicago gezogen und wundert sich sehr über den Antwortbrief, den sie bekommt, als sie ihrem Nachmieter einen Brief hinterlässt, indem lediglich steht, er solle gegebenen Falls bitte die Post nachsenden und die Pfotenspuren auf dem Steg entschuldigen. Dieser Antwortbrief, den sie bei einem Ausflug zu ihrem Alten Zuhause im Briefkasten findet, ist auf das Jahr 2004 datiert. ….Es werden in etwa drei Sätze über den merkwürdig funktionierenden Briefkasten, der die Briefe jeweils zwei Jahre in die Zukunft oder in die Vergangenheit versetzt, ausgetauscht, dann hat man die komische Begebenheit akzeptiert und es beginnt eine wahnsinnige Liebesgeschichte. Sie fangen an nach Möglichkeiten zu suchen, um die Zeit zu überbrücken. Sie könnten sich treffen, für Kate gleich morgen und für Alex in zwei Jahren. Bald ist ein Datum festgelegt, doch Kate wartet vergebens auf den netten Mann aus ihrer Vergangenheit. Während sie danach keinen einzigen Brief mehr schreibt, weil sie denkt, es funktioniert nie, findet er heraus, was wirklich passiert war, warum er nicht auftaucht, denn es musste eine logische Erklärung geben, wenigstens eine in diesem Film…..Fast zu spät, aber dennoch rechtzeitig fand auch Kate das eigentliche Problem raus, am Valentinstag sollte Alex von einem Bus überfahren werden. Sie versuchte den Tod von ihrem Traummann zu verhindern und schaffte es in aller letzter Sekunde. Sie schrieb ihm einen Brief, in dem stand: Wir treffen uns 2006 bei unserem Haus am See. ….Der Sprung von eigentlicher Vergangenheit, seiner Gegenwart, und angeblicher Zukunft, ihrer Gegenwart, ist sehr verwirrend und erst nach längerem Nachdenken und Eingestehen, dass der Film eigentlich logisch sein müsste, schlüssig, glaubt man. Sie ändert seine Zukunft erst, als sie ihre Vergangenheit richtig deuten kann. Damit rettete sie ihm das Leben und es gab das, wie üblich erwartete Hollywood Happy End, denn natürlich kann Liebe Raum und Zeit überwinden…..

von Tatjana Sochowski

Berlinspiriert Musik: Ein guter Freund

Der Sänger von Freundeskreis hat jetzt ein eigenes Album…
abgedruckt in der “OHnE” (Schülerzeitung)
Auflage: 333

….Max Herre hat einmal gesagt „Ich komme erst mit nem neuen Longplayerraus, wenn ich wieder etwas zu sagen hab!“. Jetzt ist er wieder da, ohne denFreundeskreis, dafür aber mit seinem neuen Album, das er nach sich selbstbenannt hat.

Und er hat gezeigt, dass er es auch alleine schafft. Nach seiner erstenAuskopplung „Zu Elektrisch“ wurde uns vor kurzem „1ste Liebe“ aufgetischt, undalle, die dieses Lied so romantisch finden, weil sie denken, es wäre für seineFrau und Mutter seiner Kinder, Joy Denalane, die muss ich leider enttäuschen,denn Max Herre ist Stuttgarter und stolz darauf. Er selbst sagt, dass „1steLiebe“ eine Hymne an die Stadt ist, die ihn zu dem Musiker gemacht hat, der erheute ist. Das finden wir auch gut so, denn jedes einzelne Lied trifft genaudas, was wir hören wollen und seinen persönlichen musikalischen Horizont, denwir von ihm gewohnt waren. Was ich damit meine, ist der typische Stil vonFreundeskreis, den er beibehalten hat. Neben den zwei Auskopplungen finden sichauf dem Album  auch noch die Reggaehymne„Jerusalem“, „Du weißt (Bye Bye Baby)“ – könnte man eher als poppigen Bluesbezeichnen – und „Alter Weg“, womit er schließlich zeigt, dass ziemlich viel inihm steckt. Trotz des einfachen Arrangements des Liedes, das sich auf Stimmeund Gitarre beschränkt.
Bei dem Track „King vom Prenzlauer Berg“ sollte man besser auf den Text, alsauf die Musik achten. Zwei Lieder möchte ich gerne noch erwähnen: Einmal denTrack „Sei TU“, den Max zuerst auf Deutsch geschrieben hatte, wegen einigerbandkollegen dann aber doch auf Italienisch ins Studio getragen hat und zuguter letzt „Anna 04“. Das ist der Nachfolger des im Jahre 1997 veröffentlichtenSongs „Anna“. Dieser wurde 250.000 Mal verkauft und ich hoffe, dass auch dieserSong heute so gut einschlägt, wie „Anna“ damals. Ich denke, ihr seid meinerMeinung, wenn ich sage: „Schön, dass du wieder da bist“!

http://home.arcor.de/simssindcool/downloads/OHnE_Bildung.pdf….
seite 45….

Weitere Infos: http://www.myspace.com/tatjanasochowski

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