Berlinspiriert Literatur: DRIVEN by WORDS

Berlinspiriert Literatur: DRIVEN by WORDS

berlinspiriert literatur-driven by words (7)Ein wenig verspätet und durch verworrene Glastür-Irrwege aufgehalten, schafften wir es am Donnerstagabend, den 7. April 2016 um 19:00 Uhr, der Einladung des DRIVE. Volkswagen Group Forums zu folgen und Besucher des ersten „DRIVEN by WORDS“ Abends zu werden und gesellten uns zur gefüllten Lesung zwischen Glas und Porsche. Weiterlesen

DRIVE. Volkswagen Group Forum

Friedrichstr. 84
10117 Berlin

Beschreibung

Ecke Unter den Linden

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So haltbar ist Berlin…

So haltbar ist Berlin…
Ein kurzes Intermezzo

Gestern sah ich auf dem Weg zur Arbeit einen Zettel auf einer Laterne kleben.
Eigentlich nichts besonderes, dachte ich auch. Es war einer dieser Zettel, wo irgendwas mit Gott drauf stand, ihr wisst schon.

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Manchmal sind einfache Trennun…

„Manchmal sind einfache Trennungen die schwersten #sinn#unsinn

– tweeted by @ berlinspires

Manchmal sind „einfache“ Trennungen die schwersten. Heißt so viel, dass es keine einfachen Trennungen gibt. Allerdings gibt es innerhalb dieser meist traurigen Erfahrungen auch weniger traurige Erfahrungen!

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In diesem Kontext sind Trennungen gemeint, wie den Job zu wechseln, auf eine neue Schule zu kommen. Sich einfach von alten Gewohnheiten zu trennen, oder von alter Kleidung mit der man viele Erinnerungen verbindet. Diese Trennungen müssten eigentlich leichter zu ertragen sein, als andere. Eigentlich. Manchmal sind aber gerade diese soooo schwer zu ertragen. Eigentlich totaler Unsinn. Da fragt man sich doch einfach: Wo ist da der Sinn? Ganz einfach. Ganz einfach? Ja! Diese „leichteren“ Trennungen, die es eigentlich nicht gibt, machen Platz im Leben für etwas Neues. Für die Möglichkeit, den eigenen Traum und/oder sich selbst zu verwirklichen, sich selbst neu zu erfinden. Sie machen Platz im eigenen Kleiderschrank oder gleich für einen neuen Style.

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So Feel Free to say nö! 😉

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Inspired by:

Berlinspires

Berlinspiriert.de – the social media story

Berlinspiriert Blog: Ein literarischer und mus(ikal)ischer Abend

 

Berlinspiriert Blog: Ein literarischer und mus(ikal)ischer Abend

Dieser gestrige Abend sollte etwas ganz Besonderes werden – nämlich äußerst literarisch und sehr musikalisch.

Denn: Im Laufe des Tages nahm ich an einem Gewinnspiel von der Facebook Seite des Literarischen Colloquium Berlins (LCB) teil und gewann zwei Freikarten für die Lesung (und ein darauffolgendes Gespräch) von und mit David Wagner (neustes Buch: „Welche Farbe hat Berlin?“). Da mich das Thema des Buches und somit auch der Inhalt der Lesung interessierte, freute ich mich natürlich sehr über meinen Gewinn. Mein Name wurde also auf die Gästeliste gesetzt und man wünschte mir einen literarischen und musikalischen Abend, den ich gerne verleben wollte.
Meine Abendplanung stand und die damit verbundene Chance auf einen neuen Artikel auch. Also alles wunderbar soweit.

 

Welche Farbe hat Berlin

Sehr spontan und etwas in Eile schrieb ich mir die wichtigsten Daten auf, schaute auf der Homepage des LCB  noch einmal nach der genauen Adresse und machte mich auf den Weg. Circa eine dreiviertel Stunde später stand ich – kurz vor Beginn der Lesung um 20 Uhr – vor dem beeindruckenden Gebäude des LCB – und es war leer!
Hatte ich mich im Datum geirrt? Waren die Freikarten doch nicht für den heutigen Abend? Begründete Zweifel kamen auf. Das Licht im LCB brannte, doch die Türen waren abgeschlossen und kein Mensch war zu sehen. Komisch und etwas ungewöhnlich für eine Lesung, die in ein paar Minuten anfangen sollte. Weniger ungewöhnlich, jedoch immer noch genau so komisch, ist es, wenn besagte Lesung gar nicht an diesem Ort stattfindet, sondern ganz wo anders. Und zwar im HBC in Berlin Mitte. Das fand ich durch einen etwas längeren Blick auf den Veranstaltungsplan am Eingang des LCBs heraus.
Das Icon des HBC auf der Homepage des LCB habe ich nicht als Vermerk identifizieren können und auch das „Außer Haus!“ habe ich in dieser Spontanität unglücklicher Weise übersehen. Doch das konnte ich nun leider nicht mehr ändern.

Irgendwie wäre das auch schön gewesen, so spontan auf eine derartige Veranstaltung zu gehen. Geschichten zu lauschen, über eine Stadt, über die es gar nicht genug Geschichten geben kann. Begleitet von schöner Musik von Christiane Rösinger und einem Gespräch von David Wagner mit dem Zeit – Redakteur Ijoma Mangold.

Da es nun, unter diesen Umständen, nicht mehr möglich war, noch pünktlich in die Veranstaltung zu kommen und es (fast) nichts Peinlicheres gibt, als zu einer Lesung zu spät zu kommen, entschloss ich mich dazu, mein Schicksal anzunehmen – „Es ist, was es ist.“

So kam es dazu, dass ich die Chance auf diese Freikarten, und die damit verbundene Möglichkeit, darüber in meinem Blog zu schreiben, nicht wahrnehmen konnte.

Weil das aber dennoch eine lustige Geschichte ist, die vom LCB inspiriert wurde und ich dank der Berliner Radiosender und Erich Fired trotzdem einen literarischen und musikalischen Abend hatte, schreibe ich nun trotzdem darüber.

 

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inspired by:

♥Literarisches Colloquium Berlin
http://www.lcb.de/home/

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HBC


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photocall

photocall

Jedes Foto ein Stereotyp, das kotzt mich sowas von an
sind wir jetzt schon kulturellen Zwängen in der Darstellung von Fotos
so stark dem sozialen Zwang der Assimilation unterworfen,
dass wir noch nicht mal unsere Individualität individuell darstellen können(wieso schreibt der ohne punkt und komma – schnauze) ?
Ahhh man..
Man gehe auf ein x-beliebiges Profil einer entfernten „Freundin“ und schaue sich ihre „Verlinkungsselbstfotobannerortsonstwas“ an  und dann beginnt es,
Foto mit Hand unterm Kinn(schau sexy!),
Freundin mit Berührung, Stadt im Hintergrund(Urlaub),
Brille über den Haaren (total lustig),
angeschrägtes Bild, Kopf in der oberen linken Ecke,
angedeutetes Lächel (ja von mir aus links, man sieht quasi alles aber nicht die Problemzonen),
„Schwarzweißbildmitrayban“; Halbprofil Händein denHaaren
( könnten sogar alle Jungs mit rein),
Lachen mit Glas,
Sonnenuntergang, gegen die Sonne, im Profil im Sand,
vorgebeugt, Beine voreinander( ob mit Freundinnen oder beim Pool) … ich will niemanden ausschließen aber wie fake sind wir geworden und wird das auf unser Leben abfärben?
Aufgesetzt, noch mehr verstellt, bedacht, dass, wenn in jedem Moment jeder Sekunde unseres Lebens ein Bild geschossen würde, wir auf den meisten gut aussehen und die übrigen Bilder sowas von lustig wären, wir könnten sie ja nach einer Zeit löschen, sodass nur noch die Guten da bleiben,
denn das ist ja nach ner Zeit nich mehr witzig…

Berlinspiriert Story: Schlange stehen an der Friedrichstraße

Schlange stehen an der Friedrichstraße

Manche von euch könnten jetzt denken, es gäbe entweder einen weiteren Schlussverkauf in einem der Nobelläden an dem berühmten Berliner Einkaufsboulevard, zu dem sich die nur langsam bewegliche Menschenmasse vorarbeiten wollte, oder irgendetwas anderes hoch – weltbewegendes war passiert.
Manche von euch sind sich vielleicht auch sicher, da doch schon der Titel dieses Beitrags so unglaublich eindeutig ist.Allerdings habe ich mal wieder eine kleine Überraschung für euch!

Für die Leute aus Berlin, für manche von denen sogar – für die, die an der Friedrichstraße schon mal umgestiegen sind, oder für die, deren Arbeitsweg an besagter Station vorbeiführt – für diese ist das „Schlange stehen an der Friedrichstraße“ nichts unsagbar neues, denn die Berliner Friedrichstraße ist einer der größten Umsteige- und Knotenpunkte der öffentlichen Berliner Verkehrsmittel.
Busse, U – Bahnzüge und Straßenbahnen überkreuzen sich dort und bringen die Hauptstädter und Touristen in den Norden, Süden, Osten oder Westen der Stadt.
Diese Tatsache führt jeden Tag in ungefähr Zwei-bis-fünf-Minuten-Abständen zu dem oben genannten Problem, welches sich in einem minutenlangen Stau an den Rolltreppen der Bahnhöfe widerspiegelt. Besonders die Menschen, die sich ohne eigenes Verschulden in solch einem Stau befinden – nicht etwa so, wie die Lang- oder Kurzzeit Touristen, die ihren gut konstruierten Sightseeingtouren nachkommen, nein – für diejenigen , auf ihrem Weg der täglichen Berufstätigkeit nach zu kommen, denen keine andere Wahl bleibt, als diese Strecke zu fahren, ist dies entweder Start in einen sehr Übel – gelaunten Tag, oder für alle hart gesotteneren, die schlimmste Wartezeit, in der man überhaupt nur warten kann und Berliner/innen können lange warten. Abgesehen von dem Zeitdruck, der allein schon wegen des deutschen Pünktlichkeitszwangs ununterbrochen präsent ist und dem Wunsch, wegen der paar langsamen alten Frauen und Rucksack – bepackten Shortsträgern nicht zu spät zur Arbeit zu kommen, treibt einen das ständige Drängeln und Schubsen den eindringlichen Schweißgeruch in die Nase, der einem hoffentlich nicht auf dem Weg nach hause wieder in Erinnerung gerufen wird, und nach kürzester Zeit auch in den Wahnsinn.
Während man versucht sich mit dem linken und rechten Ellenbogen durch die Menge zu kämpfen, versucht man auch gleichzeitig sich nicht so doll aufzuregen und in die Hauptstadt-typische Pöbelmentalität zu verfallen, was bei mir manchmal öfter passiert, als geplant. Diesem Verfall ins Pöbeln lässt sich leichter entgehen, wenn man es geschafft hat, vor den dichtesten Teil der Menschentraube zu gelangen und so frühzeitig Aussicht auf einen schöneren Ausblick auf die Friedrichstraße hat.

Dort wären dann die Nobelboutiquen mit den langen Schlangen und die Shops ohne Preisschilder, die auch nicht gebraucht werden, da der darauf geschriebene Preis sowieso nicht in das Käuferprofil der meisten Menschen dort gehört.
Das ist Luxus, das ist Berlin.

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Inspiriert durch:

Friedrichstraße

http://www.friedrichstrasse.de/

Berlinspiriert Story: Warum kann Glück keine Tafel Schokolade sein?

Warum kann Glück keine Tafel Schokolade sein?

Heute morgen bin ich von den Sonnenstrahlen aufgewacht, die mir ins Gesicht schienen. Langsam öffnete ich die Augen, damit sie sich an das plötzliche helle Licht gewöhnen konnten. Da mein Bett direkt vor dem Fenster steht, wirkte es so, als würde man bereits im Himmel auf einer Wolke liegen und über sich bloß eine weitere Schicht Himmel sehen. In diesem Falle sah ich über mir eine Wolke, die seltsam passender Weise (mein Freund hat mich vor circa zwei Wochen verlassen) die Form einer Tafel Schokolade hatte. Ich rieb mir den Schlaf aus den Augen, schließlich war ich gerade erst aufgewacht, doch es nützte nichts. Die Tafel Schokolade befand sich immer noch direkt über mir.
Ich beobachtete diese merkwürdige Wolke und sah, wie sich bei ihren Bewegungen langsam kleine Kammern auf ihr bildeten, was den Eindruck verstärkte, eine ganze Reihe abbrechen und hineinbeißen zu können.
Kurzzeitig schob sich die Wolke vor die Sonne, welche mich nach geschätzen fünf Sekunden wieder blendete. Das reflexartige Zusammenkneifen meiner Augen verhinderte, dass ich den letzten Sekunden folgen konnte, bevor die Wolke aus meinem (Sicht-) Fenster verschwand. Solche Momente sind Glück, dachte ich in diesem Moment, denn ein erschreckend wundervolles Gefühl durchströmte meinen Körper.
Und von diesem wundervollen Gefühl von Glück hatte ich in letzter Zeit nicht mehr besonders viel.
Warum kann Glück nicht einfach wie die Tafel Wolkenschokolade sein? Weich und wohlig und so, dass man sich, wann immer man es will, einen Riegel abbrechen und reinbeißen kann.
Dann kommt das erschreckend schöne Gefühl, dass wie Schmetterlinge im Bauch im ganzen Körper kribbelt. Und dann…

….ist es wieder verschwunden und hinterlässt auf ungewisse Dauer eine große Leere.
Deshalb ist Glück keine Tafel Schokolade.

Von Tatjana Sochowski

Berlinspiriert Story: Eine auffressende Unterhaltung

Eine auffressende Unterhaltung

G: Ich könnte dich auffressen!
F: Na dann tu es doch!
G: Ich hab gesagt, ich könnte.
F: Du kannst doch, wenn du willst.
G: Ich will aber nicht. Ich könnte nur.
F: Wenn du nicht willst, warum könntest du dann?
G: Weil, wenn ich wollen würde, dann könnte ich dich auch auffressen.
F: Ja eben, du kannst ja, dann tu es doch auch.
G. Ich will aber nicht!
F: Und wieso nicht?
G: wenn ich dich auffressen würde, dann hätt ich dich ja nicht mehr!
F: Aber du könntest…
G: Wenn ich..s wollen würde, dann könnte ich dich auffressen!
F: Aber wenn du nicht willst, warum könntest du mich dann auffressen, wenn du wüsstest, dass du mich dann nicht mehr hast?
G: Ich weiß, dass ich dich dann nicht mehr hab, also könnte ich dich auffressen, wenn ich dich nicht mehr wollte.
F: Also willst du mich nicht, weil du mich auffressen könntest.
G: Ich könnte dich auffressen, wenn ich dich nicht mehr wollen würde, aber ich will dich ja, also fresse ich dich nicht auf!
F: Nein, dass weiß ich ja, du kannst mich ja auch nicht auffressen, aber du hast gesagt, wenn du..s könntest, dann würdest du es tun.
G: Ich hab Hunger, lass uns endlich bestellen.
F: Wieso denn auf einmal so eilig?
G: Ich könnte ein halbes Pferd verdrücken!
F: Na dann tu..s doch!


Berlinspiriert Short Message Service: ich & du

ich & du

Wenn ich an ein Ich & Du denke, denke ich an die vielen Worte, die ich in Sätze geformt, an die Sätze, die ich in Reime geformt und an die Reime, die ich in Liebe geformt habe. Wenn ich daran denke, wie oft ich in meinen Gedichten diese zwei Worte geschrieben habe, wird mir schlecht. Ich meine, Liebe ist ja schön und gut…Aber was nützt die größte Liebe nur auf dem Papier?

Dann kann man das nicht Liebe nennen, so oft man auch die Worte Ich & Du geschrieben hat.

Gedacht von Tatjana Sochowski