Berlinspiriert Kunst: FESTIVAL OF LIGHTS® 2014 (Bildergalerie)

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Berlinspiriert Kunst: Festival of Lights 2014 (Bildergalerie) // Wie jedes Jahr wieder, seit nun 10 Jahren, findet in Berlin das FESTIVAL OF LIGHTS® statt. Dieses lichtgewaltige und farbenfrohe Festival bringt die buntesten Bilder auf die Wahrzeichen der Stadt und lädt auch dieses Jahr wieder unzählige Berliner und Nicht-Berliner ein, die Stadt auf ungewöhnliche Art zu erkunden. Weiterlesen

Berlinspiriert Musik: Beheizte Gewächshäuser für wintermüde Großstädter

 

Berlinspiriert Musik: Beheizte Gewächshäuser für wintermüde Großstädter – Das Musikfestival Herzgrün

 

Großstadtwinter macht müde, vor allem, wenn er eigentlich schon längst vorbei sein sollte und alle sich den Frühling herbeisehnen. Doch nun kann man gegen diese Wintermüdigkeit etwas tun und Abhilfe schaffen: In zwei Gewächshäusern inmitten einer üppigen und duftenden Blütenpracht kann man nun insgesamt 28 Konzerten mit Liebesliedern lauschen.

Smaragdgrün

Herzgruen-Sony Center am Potsdamer Platz

In der vergangenen Woche konnte man schon ein bisschen erahnen, wie es sein würde, wenn nun wirklich endlich der Frühling käme. Aber kaum hat man sich an die paar Sonnenstrahlen gewöhnt, kommt Väterchen Frost zurück in die Hauptstadt und belegt die ganze Stadt mit einem eisigen Schneemantel. Wer nun dem Winter trotzen und den Frühling dennoch schon einmal in sein Herz lassen will, der sollte zum Sony Center am Potsdamer Platz in die duftende Welt und die leuchtenden Farben des Frühlings eintauchen.

Das beliebte und erfolgreiche Musikfestival „Herzgrün – Liebeslieder im Gewächshaus“ trotzt der Wetterlage und stimmt in den beheizten Gewächshäusern alle wintermüden Großstädter musikalisch auf die schönste Jahreszeit ein.

Celina Bostic-Foto Mattias Frik

Celina Bostic, Foto Mattias Frik

In den temporären Glashäusern mit den Namen „Schlüsselblume“ und „Flieder“ können sich die Zuhörer auf eine musikalische Reise durch die Welt der Liebeslieder begeben.

Übersicht:

15. – 17.03.13
Fr./Sa.: 16.30 bis 21.00 Uhr, So.: 16.30 bis 20.00 Uhr
Dauer jeweils 40 Minuten, Eintritt frei
Reservierung wird empfohlen unter (030) 25 75 57 00

Programm:

Von der Liebe lässt sich bekanntlich in verschiedenen „Tonlagen“ singen. Die aus Dänemark stammende Nanne Emelie & Band überzeugt mit ihren authentischen und frischen Jazz-Pop-Songs.

Nikola Materne & Bossanoire lassen die zarte Melancholie des Bossa mit eigenen deutschen Texten verschmelzen.

Die Songwriterin Katja Werker beeindruckt mit einer unglaublichen Stimme ebenso wie die charismatische Sängerin Celina Bostic, deren frecher Großstadthumor in ihren Texten zum Vorschein kommt.

Die Band Jakkle!! präsentiert das Beste der italienischen Klassiker von den dreißiger Jahren bis heute.

Corinne Douarre vereint mit ihrer sanften, dunklen Stimme die Emotionalität des Chansons mit der Leichtigkeit des Pop.

Außerdem mit dabei: Barbara Questa, Ben Galliers, Joseph Myers, Jacqueline Blouin, Adwoa Hackman, Julia A. Noack, Safe, Sane & Single und Trailhead. – Mehr Infos auf artefakt-berlin.de

 

 

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Inspired by:
Herzgrün – Liebeslieder im Gewächshaus
Sony Center am Potsdamer Platz
10785 Berlin

www.facebook.com/Herzgruen


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Berlinspiriert Film: Flight ab dem 24.01.13 im Kino!

 

Berlinspiriert Film: Flight ab dem 24.01.13 im Kino!

Flight_Plakat_Denzel_Oscar_A4.inddAm Montag, den 21. Januar 2013, war es mal wieder so weit: Presse und Stars vereinigten sich im Cinestar im Sony Center am Potsdamer Platz, um die Berlin Premiere vom neuen Kinofilm „Flight“ gebührend zu feiern. Schließlich ist dieser auch schon für den Oscar® nominiert („Bester Hauptdarsteller“, „Bestes Drehbuch“).

Natürlich kamen der Hauptdarsteller Denzel Washington und der Regisseur Robert Zemeckis persönlich zu diesem Anlass vorbei. Von Robert Zemeckis kennen wir wunderbare Filme wie „Polarexpress“, „Forrest Gump“ oder auch „Zurück in die Zukunft“ zu verdanken haben. An diesem Tag entstand, wie auch schon bei der Berlin Premiere von “Django Unchained”, eine Fotoreihe, die ihr euch hier angucken könnt.

Der Film soll am 24.01.2013 in die deutschen Kinos kommen.
Hier schon mal ein kleiner Ausblick:

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Inspired by:

ΟCinestar im Sony Center
@Potsdamer Platz

 

„Zwischen Identität und Authentizität“ – Duden Wettbewerb 2010/2011

 

Zwischen Identität und Authentizität“ – Duden Wettbewerb 2010/2011

Ein Kommentar zur Teilnahme am Duden Nachwuchsjournalisten – Wettbewerb 2010/2011 zum Thema „Kultur in Bewegung“
von Tatjana Sochowski

„Bewegt“ sich Kultur? Wenn sie sich bewegt, bewegt sie sich vorwärts oder rückwärts? Bleibt der Weg der Veränderung, den die Kultur geht, immer der selbe? Oder ändert sich nur die Richtung? Der Richtungswechsel, über den ich schreibe, liegt direkt vor uns.
Wenn wir nicht schon mitten drin stecken. In der sozialen und kulturellen Veränderung, hervorgerufen durch das Internet im Allgemeinen und den „sozialen Medien“, auch „Social
Media“ genannt, im Besonderen.
Im Beispiel “Social Media“, dessen weit verbreitetste Form das „soziale Netzwerk“ ist, entsteht kein neuer Weg der „Nutzbarkeit der Sozialität“ mit Hilfe des Internets, sondern allein die Richtung der Masse, die Ausrichtung, hat sich in diesem Fall geändert.
Geht es nur noch selten um die Menschen, bzw. „Freunde“, als viel mehr darum, im besagten „sozialen Netzwerk“ präsent (und möglichst auch noch aktiv daran beteiligt) zu sein. Für mich heißt das, dass diese Art der Kultur sich nicht bewegt, sie ändert nur ihre Richtung durch die Masse, die dahinter steht.
Das wiederum ergibt für mich einen Widerspruch: Soziale Kompetenzen, Zusammenhalt, „Netzwerke“, also eigentlich schon seit Jahrhunderten Notwendiges tarnt sich nun als Aktualität, als Modetrend. Hier verkauft sich Altes als Neues. Doch liegt der
Widerspruch nicht in den sozialen Medien, sondern bei den Menschen, die diese benutzen. Wenn Absichten und Ergebnisse nicht übereinstimmen, ist das keine Veränderung, das ist lediglich die Vortäuschung einer Veränderung. Dieser Wunsch nach
Veränderung rührt eventuell von der Reizüberflutung, der man sich heute kaum noch entziehen kann. Wir wünschen uns „immer größer; immer toller; immer mehr!“. So kann man durchaus von einer kulturellen Entwicklung sprechen, die vom „Immer da
gewesenen“ und vom Internet beeinflusst wurde, allerdings bringt das allein noch keine „Kultur in Bewegung“. Dass sich richtige Kultur, reales Kulturgut, auch bewegen kann, sollte trotz der Erfindung der Echtzeit – Animation (noch) jedem klar sein. Diese „fassbare“ Kultur ist im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung nämlich gar nicht
so langweilig – die Kultur selbst, in Antlitz und Bewegung, kann sogar doppeldeutig sein, wie diese mit dem oberen Vergleich eingeleitete Geschichte.
Sie beginnt im Berlin der 20er Jahre. Stars wie Charlie Chaplin, Greta Garbo, aber auch „die Dietrich“ oder „die Knef“ verkehrten hier. Nicht einfach irgendwo hier, nein. Sie verkehrten im „Kaisersaal“ im „Grand Hotel Esplanade“, dessen Bau damals bereits 23 Millionen Mark kostete. Jener Saal ist nicht irgendein Saal, denn er hat eine sehr bewegte Geschichte. Auf ihm stützt sich meine These der „Kultur in Bewegung“ und ganz nebenbei wurde der „Kaisersaal“, der in die Berliner Denkmalliste eingetragen ist, nach Kaiser
Wilhelm, dem Zweiten benannt, welcher dort seine exklusiven Herrenabende veranstaltete. In der Zeit der Weimarer Republik war das Hotel mit seinen Sälen sehr beliebt bei den Anhängern der Monarchie. Nach 1933 aber, in der Zeit des Nationalsozialismus, wurde das Hotel gemieden. Vor dem sogenannten Attentat vom 20.
Juli 1944 trafen sich die Verschwörer mehrfach im „Hotel Esplanade“ und warteten dort auf den Ausgang des Anschlages. Albert Speer kündigte 1941 sogar den Abriss an. Im Winter 1944/1945 war das jedoch nicht mehr nötig, da das Hotel bei einem Bombenangriff
nahezu komplett zerstört worden ist. Ein kleiner Teil Kultur von damals blieb jedoch fast unversehrt stehen. Das waren der „Kaisersaal“, der „Frühstückssaal“, das Treppenhaus und die Waschräume. In Mitten des zerstörten Berlins wurde dieser Teil schon in den 50er Jahren als Restaurant und für Veranstaltungen genutzt. Selbst nach dem Bau der Mauer 1961 lief der Betrieb weiter, so zum Beispiel zu sehen im Film „Cabaret“ mit Liza Minnelli von 1972 oder 1986 in „Der Himmel über Berlin“ von Wim Wenders. Nach dem
Fall der Mauer 1989, wurden die Überreste des Hotels unter Denkmalschutz gestellt. Diese Tatsache wurde aber bei den ersten Bauplänen für das bekannte Sony Center am Potsdamer Platz auf Grund “falscher Informationen“ vorerst nicht berücksichtigt. Das
bedeutet: Die Planer des Sony Centers wollten denkmalgeschütztes Kulturgut einfach abreißen und durch etwas Neues ersetzen, genauer gesagt sollten die Überreste des „Grand Hotel Esplanade“ aus dem Weg, um Platz für das stilistische Sony Center zu schaffen. 1993 einigten sich die Investoren schließlich mit der Stadt Berlin auf eine spektakuläre Lösung: Der alte „Kaisersaal“ sollte um 75 Meter verschoben und so in das neue Sony Center integriert werden. Dank modernster computergesteuerter Technik, einer Luftkissen–Konstruktion und verschiedenster neuartiger Technologien wurde dieses Vorhaben sogar möglich gemacht. 1996 gelang der dokumentierte Abbau und anschließend der möglichst originalgetreue Aufbau des historischen Gebäudes 75 Meter
weiter und kostete erneute 75 Millionen Mark. Der ebenfalls erhaltene „Frühstückssaal“ wurde in 500 Einzelteile zerlegt, in ihm befindet sich heute das „Café Josty“. Seien wir mal ehrlich: Altes mit Neuem zu verknüpfen ist auch schon immer da gewesen und auf jeden Fall nichts neues. Deshalb ist „etwas zu bewegen“ auch nur eine Veränderung, solange es vorwärts geht. Nicht nur, dass die Kultur im Falle
des „Kaisersaals“ tatsächlich in Bewegung war, wurde sie auch im übertragenen Sinne in die moderne Zeit „verschoben“. Wie sich die Kultur auch immer bewegen mag, ob nun tatsächlich in der Zeit, im Ort, oder in neuer Technologie – sie entfernt sich immer weiter
von ihrem Ursprung. Ob nun Steine mit Geschichte, oder Bits mit Information, Kultur ist immer in Bewegung und es gilt, deren Existenz für alle zugänglich zu bewahren. Man kann Kultur heute hinter Glas bestaunen, ob nun hinter dem eines Monitors, oder dem Sicherheitsglas, das den „Kaisersaal“ heute in Mitten des modernen Sony Centers allen zugänglich macht und gleichzeitig das Alte vor dem Neuen schützt, also die Kultur vor uns.