Berlinspiriert Musik: Und Rockstar!

Und Rockstar!

Schaustelle: Waldbühne, Datum: 08. August 2004, Zeit: ca. 20Uhr

Es geht los. Drei Töne werden gespielt. Diese sind so bedeutend undbewegend,dass alle, die bis dahin noch sitzen, aufspringen. Auch ichsprang auf die Mauer vor mir. Dieser Moment war jener, an den sichspäter noch viele Leuteerinnern werden, auch ich. Wieso? Es lag einGefühl der Zusammengehörigkeit und der Duft der Freiheit in der Luft. Der Vorhang wurde hoch gezogen und dann sahman Sie. Die selbst ernanntebeste Band der Welt. Die Ärzte zwischen demGeschrei der Menge und denKlängen der Gitarren. Noch immer war ich mit meinenGedanken irgendwoanders. Doch spätestens nach „ Die klügsten Männer der Welt“sind meineGedanken verflogen, da Bela B. seine nicht gerade beste Meinung überdenMann, von dem wir alle wissen, dass nicht nur sein Gesicht aggressivmacht(George W. Bush) zum Besten gab. Doch ist dies das einzige wasMusik bewegt?Sie lässt dich auf die Barrikaden gehen und alles anderevergessen. Ist das dieBestimmung, die Aufgabe von den Bands, die dortoben stehen und sich bejubelnlassen? Egal, was man für eine Meinung vonMusik, Rock oder der besten Band derWelt hat, eines bleibt immergleich: Der Duft der Freiheit, der allen Leutenimmer in guterErinnerung bleiben wird. Auch mir. Immer wieder erinnere ichmich gernedaran zurück. Trotz ihrer skandalträchtigen Musik (das kann man jaGottsei dank sehen wie man will) und ihren grandiosen Texten, verstehen Bela, Farin und Rod es zu rocken.
Und alle, außer der langweiligeKerl neben mir, vergessen, dass es auch einmalvorbei sein muss. Ichstehe nur da, lausche der Freiheit, währen die beste Band der Weltsingt: „ Das ist unser letztes Lied!“.

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