Berlinspiriert Design: Junior 05 . Designlabor

 

Berlinspiriert Design: Junior 05 . Designlabor
Produktdesign-Workshop

130725_DesignlaborUnter dem Titel Junior 05 . Designlabor organisiert C/O Berlin am 31. August und 1. September 2013 von 11 bis 16:30 Uhr einen Workshop für Kinder zwischen 11 und 14 Jahren im Haus der Kulturen der Welt.

Plastik ist ein faszinierendes Material und in unserem Alltag allgegenwärtig. Geschirr, Zahnbürste, Telefon, Tüten, Sonnenbrillen, Lampenschirme – so unterschiedlich die Funktionen und Formen dieser Objekte auch sind, sie alle können aus diesem Material produziert werden. Mal sind die Oberflächen spiegelglatt, mal rauh. Mal mit Schnörkeln, Kanten oder Rundungen, mal bretthart oder gummiartig weich. Und zudem ist bei der Herstellung jede Farbe möglich – von dunkel bis neon oder transparent. Was für ein Werkstoff! In kreativen Materialexperimenten mit Bio-Kunststoff sowie handfesten Konstruktionsübungen gehen die jungen Designer in dem Workshop den geheimnisvollen, vielseitigen Eigenschaften von Plastik auf den Grund.

Im ersten Teil des Designlabors erhalten die jungen Teilnehmer einen kurzen Einblick ins Produktdesign, das Kunststoff als Ausgangsmaterial verwendet. Im Anschluss kochen sie ihren eigenen Bio-Kunststoff aus nachwachsenden und abbaubaren Rohstoffen und experimentieren mit der Qualität des Materials. Sie prüfen dessen Funktionalität, suchen nach geeigneten Formen und bestimmen die Farbe. So entwickeln und gestalten sie Schritt für Schritt einen Gegenstand oder ein Produkt, das sie zum Schluss des Workshops mit nach Hause nehmen können.

Jörg Höltje und Joscha Brose gründeten das Studio Hausen 2006 noch während des Studiums an der Universität der Künste Berlin. Jörg Höltje assistierte im Studio von Patricia Urquiola in Mailand und Joscha Brose arbeitete für Tom Dixon in London. In ihrer Arbeit fokussieren sie sich vor allem auf Möbel und Leuchten, realisieren aber auch Interior- und Ausstellungskonzepte. Durch ihre experimentelle Arbeitsweise verbindet das Studio Hausen innovative Technologien und traditionelle Produktionsmethoden und Materialien.

Mit Junior bietet C/O Berlin Kindern die Möglichkeit, Fotografie, Design und Architektur spielerisch kennen zu lernen, ihre visuelle Wahrnehmung zu schulen und eigene Ideen kreativ umzusetzen. Fester Bestandteil der fachkompetent und pädagogisch betreuten Workshops sind Besuche in den Ateliers und Büros kreativer Disziplinen. So können die 6- bis 14-Jährigen ihre sozialen Kompetenzen unter künstlerischer Anleitung weiter entwickeln. Junior ergänzt das lebendige und vielfältige Programm von C/O Berlin um den wichtigen Teil der visuellen Bildung.

Noch einmal alle Daten in der Übersicht:

Workshop 31. August / 1. September 2013 . 11 bis 16:30 Uhr
Betreuung Jörg Höltje, Joscha Brose
Altersstufe 11 bis 14 Jahre
Teilnehmergebühr 40 Euro Ermäßigung möglich . inkl. Snack

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C/O Berlin Foundation Amerika Haus

Hardenbergstraße 22–24
10623 Berlin

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Berlinspiriert Fotografie: Senior 01. Lochkamera

 

Berlinspiriert Fotografie: Senior 01. Lochkamera

Anlässlich der Veranstaltungreihe In Transition präsentiert C/O Berlin den Workshop für Erwachsene Senior 01 . Lochkamera. Geleitet vom Fotografen Marc Volk findet er am 24. und 25. August 2013 von 10:30 bis 17 Uhr in der Neuen Schule für Fotografie in der Brunnenstraße 188-190 statt.

130723_Senior_LochkameraKann man mit leeren Kisten und Kartons wirklich Fotos machen? Ohne Auslöser, Blitz und Objektiv? Der Urahn aller Fotoapparate macht es möglich – die Lochkamera. Ihr Aufbau ist denkbar einfach, denn sie besteht aus nur drei Teilen: lichtdichtes Gehäuse, kleine runde Öffnung und lichtempfindliches Material. Nur schnell in den Fotoladen zum Entwicklen kann man diese Kamera nicht bringen. Eine Dunkelkammer muss her, Entwickler und Fixierer dazu. Was erstmal nach überflüssiger Arbeit aussieht, ist jedoch ein großer Spaß. Denn auf diese Weise gestaltet man sein Foto vom ersten bis zum letzten Augenblick selbst. Ein Unikat!

Die Teilnehmer des Workshops lernen unter professioneller Anleitung des Fotografen Marc Volk ihre eigene Lochkamera zu bauen, experimentieren mit Belichtungszeiten und Blenden und können zum Schluss nicht nur eine funktionsfähige Lochkamera nach Hause nehmen, sondern auch ihre ersten Fotos. Mit diesem Workshop startet C/O Berlin Senior, das neue Vermittlungsprogramm für Erwachsene.

Marc Volk studierte Kommunikationsdesign und Fotografie an der Universität GH Essen und an der Rietveld Academie in Amsterdam. 2001 wurde er in die Deutsche Fotografische Akademie berufen. Seit 2007 ist er Dozent für Fotografie an der Neuen Schule für Fotografie Berlin. 2011 wurde Marc Volk mit dem Europäischen Architekturpreis ausgezeichnet.

Das Medium Fotografie befindet sich seit Jahren in einem Prozess radikalen Wandels. Umfassende Digitalisierung, technische Neuerungen und erweiterte Distributionswege verändern die Arbeitsweise professioneller Fotografen und Bildredakteure sowie von Künstlern und Amateuren. In den kommenden Monaten beleuchtet C/O Berlin zusammen mit Fotografen, Künstlern und Experten diese komplexe Entwicklung, die die gesamte visuelle Kultur neu definiert. Die Veranstaltungreihe In Transition umfasst Workshops, Vorträge, Diskussionen und Führungen an unterschiedlichen Orten in Berlin – von der Agentur OSTKREUZ und der Sammlung Hoffmann über die Neue Schule für Fotografie und die Deutsche Kinemathek bis zu Künstlerateliers.

Noch einmal alle Daten in der Übersicht:

Senior 01 . Lochkamera
Fotografie-Workshop

Datum 24. / 25. August 2013 . 10:30 bis 17 Uhr
Betreuung Marc Volk

Anmeldung unter [email protected] oder 030.28 444 16 0
Teilnehmergebühr 160 Euro

 

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Berlinspiriert Fotografie: In Transition – Thinking about Photography

 

Berlinspiriert Fotografie: In Transition – Thinking about Photography 
Vorträge . Workshops . Diskussionen . Führungen

InTransition

C/O Berlin präsentiert von August bis Dezember 2013 die Veranstaltungsreihe In Transition . Thinking about Photography.

Das Programm umfasst Workshops, Vorträge, Diskussionen und Führungen an unterschiedlichen Orten in Berlin – von der Agentur OSTKREUZ und SammlungHoffmann über die Neue Schule für Fotografie und Deutsche Kinematek bis hin zu Ateliers von Fotografen.

Das Medium Fotografie befindet sich seit Jahren in einem Prozess radikalen Wandels. Umfassende Digitalisierung, neue Technik und erweiterte Distributionswege verändern die Arbeitsweise professioneller Fotografen und Bildredakteure sowie die Herangehensweise von Künstlern und Amateuren. Wie sieht diese Transformation konkret aus? Welche neuen Möglichkeiten und Tendenzen ergeben sich für die Zukunft? Was sind die aktuellen Anforderungen an Archive, Museen und Sammlungen? In den kommenden Monaten beleuchtet C/O Berlin zusammen mit Fotografen, Künstlern und Experten die fundamentale, komplexe Entwicklung, die die gesamte visuelle Kultur neu definiert.

Dieses Programm spiegelt gleichzeitig den aktuellen Status quo von C/O Berlin wieder – durch einen Standortwechel befindet sich das Ausstellungshaus selbst in Transition. Die Wiedereröffnung im Amerika Haus ist für das Frühjahr 2014 geplant. Während der Umbauphase präsentiert C/O Berlin außerdem erste Ausstellungen am neuen Standort. Jedoch nicht im Amerika Haus selbst, sondern open air vor dem Gebäude. 24 Stunden pro Tag, sieben Tage pro Woche und für jeden kostenlos zugänglich.

Noch einmal alle Daten in der Übersicht:

Samstag/Sonntag (24./25.August 2013; 10:30 bis 17 Uhr)
Lochkamera
Workshop / Marc Volk
Neue Schule für Fotografie

Donnerstag (26. September 2013; 19:30 Uhr)
OSTKREUZ – Fotografie und Wirklichkeit
Führung und Diskussion
Agentur OSTKREUZ

Freitag (4. Oktober 2013; 19:30 Uhr)
Photography after Digitalization
Vortrag / Prof. Dr. Fred Ritchin
Sammlung Hoffmann

Donnerstag (17. Oktober 2013; 19:30 Uhr)
Das fotografische Archiv
Diskussion / Dr. Estelle Blaschke, Jörg Sasse
Atelier Jörg Sasse

Samstag/Sonntag (26./27. Oktober 2013; 10 – 17 Uhr)
Remix:Berlin & Self Publish Be Happy Workshop
Performance, Workshop / Bruno Ceschel, Antonio de Lucca

Donnerstag (7. November 2013; 18 Uhr)
Das Archiv der Deutschen Kinemathek
Führung / Dr. Rainer Rother, Julia Riedel
Deutsche Kinemathek

Donnerstag (5. Dezember 2013; 19:30 Uhr)
Image Making – Image Taking
Diskussion / Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen, Marc Feustel, Constant Dullaart, Viktoria Binschtok
Sammlung Hoffmann

Die Teilnehmerzahl pro Veranstaltung ist begrenzt. Voranmeldung bitte unter
[email protected] [email protected] oder 030.28 444 16 0.

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Berlinspiriert Events: Wer die Wahl hat, hat die Qual..7/13

 

Berlinspiriert Events: Wer die Wahl hat, hat die Qual..7/13

Dieser Monat war prall gefüllt mit Ausstellungseröffnungen und Kunstveranstaltungen – wunderbar! Aber das war nicht alles, was diesen Monat zu einem zum luftballon-schwingenden Traum geworden ist. Wir konnten euch beschenken und durften selbst in die wohlverdiente Sommertraum – Pause gehen. Wenn das nicht genug Gründe zum Freuen sind…

Rada Akbar-Colorful-Life-header

Datum

Veranstaltung  

Link

06. + 07.07. 2013

Toast & Jam Flohmarkt

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07.07.13

11. Open Air Gallery

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07.07.13

Berlin und auch Wilmersdorf

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13.07. – 15.09. 2013

 Bourgeoisie, Swing und Molotow-Cocktails

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13.07.13

Alejandro Jodorowsky’s Santa Sangre

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13.07. – 20.07. 2013

Photocircles erste Fotoausstellung

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13.07.13

DIE REICHEN UND DIE SCHÖNEN

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14.07.13

Berlinspiriert Literatur: BERLIN INSPIRES Travel Guide (Verlosung)

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22.07.13

Sommertraum – Pause beginnt! 

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30.07.13

2.Weltpostkartentag

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Berlinspiriert Kunst: Bourgeoisie, Swing und Molotow-Cocktails

 

Berlinspiriert Kunst: Bourgeoisie, Swing und Molotow-Cocktails
Eine Open-Air-Ausstellung

Wir haben euch bereits von der c/o Berlin Abschiedsparty vom Postfuhramt berichtet und warten selbst schon ganz ungeduldig auf die Ankunft vom c/o Berlin in Charlottenburg! Und gaaaaaaaaaaanz bald ist es auch endlich soweit!

Das C/O Berlin präsentiert uns nämlich vom 13. Juli bis 15. September 2013 die Open-Air-Ausstellung „Bourgeoisie, Swing und Molotow-Cocktails“ mit Fotografien über das Amerika Haus. Die Eröffnung findet am Freitag, den 12. Juli 2013, um 19 Uhr vor dem Amerika Haus in der Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, statt.

Hier nun eine kleine Zusammenfassung vom c/o Berlin zum neuen Standpunkt, dem Gestern, Heute und Übermorgen des Amerika Hauses und was uns noch alles erwartet!

Das Amerika Haus im Wandel der Zeit

Millionen Berliner informierten sich in seiner Bibliothek und bei Filmvorführungen. Robert Kennedy, Richard Nixon und Willy Brandt kamen zu Besuch. Ws wurde mit Eiern und Molotow-Cocktails beworfen und mit Stacheldraht gesichert. Lyonel Feininger, Robert Rauschenberg, Gordon Parks stellten hier ihre Werke aus – das Berliner Amerika Haus ist weit mehr als ein architektonisches Kleinod aus den 1950er Jahren. An diesem Gebäude und seiner unmittelbaren Umgebung spiegelt sich die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts wider. Bis 1945 beherbergte das Gelände an der Hardenbergstraße einenpreußischen Offiziersclub, eine wilde Amüsiermeile und düstere Ausstellungen mit nationalsozialistischer Kunst. Nach dem 2. Weltkrieg stand das lichte, filigrane Amerika Haus 50 Jahre lang im Brennpunkt kultureller und politischer Diskussionen und internationaler Kontroversen zwischen friedlicher Re-Education, westlicher Propaganda und heftigem Anti-Amerikanismus. In der Ausstellung mit historischen Fotografien dokumentiert C/O Berlin erstmals den Ort und seine Umgebung im rasanten Wandel der letzten 150 Jahre – eine lokale Urbanisierung, die jedoch symbolhaft für ganz Berlin steht.

Zuerst kommen die Tiere – 1844 wird am Rand des Tiergartens der Zoologische Garten eröffnet, der zunächst bis an die Hardenbergstraße heranreicht. In den 1870er Jahren beginnt der Bau der Stadtbahn, 1884 wird der Bahnhof Zoo eröffnet. Damit wird die Gegend nachhaltig für verschiedenste, neue Nutzergruppen attraktiv. Auf dem Grundstück des späteren Amerika Hauses baut sich ein Maurermeister und Spekulant eine barocke Villa. Zudem werten bürgerliche Vergnügungen die Gegend auf – Reithalle, Themen-Ausstellung, Triumphbogen, Panoramabilder und Westeisbahn. 1899 kommt die moderne Kunst nach Charlottenburg. Die „Berliner Secession“ um Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth zieht in ein Gebäude neben dem heutigen Theater des Westens.

Nach dem 1. Weltkrieg wird die Villa an einen Offiziersverein verkauft. Die Hardenbergstraße bleibt keine reine Wohnstraße – sie wird belebter und großstädtischer. Dem Vergnügen, Ausgehen und Nachtleben gehört die Zukunft. Aus dem Haus des Offiziersvereins wird 1926 per Umbenennung das Kabarett und Tanzlokal „Villa d’Este“. Wo später das Amerika Haus steht, schwingen in den goldenen Zwanzigern die Berliner das Tanzbein. Nazikunst statt Swingmusik in den 1940er Jahren – im Garten der Villa d’Este wird die „Berliner Kunsthalle“ gebaut. Hier finden bis 1943 mindestens zehn Ausstellungen mit nationalsozialistischer Kunst statt – Fotografie aus Mussolinis Italien, kroatische Fotokunst und großformatige Porträts von politischen Größen des Dritten Reiches, aufgenommen von Hitlers persönlichem Fotografen Walter Frentz.

Am Ende des Krieges wird die Villa d’Este mitsamt der Kunsthalle zerstört. Anfang der 1950er Jahre diskutieren die US-Alliierten, hier das Amerika Haus anzusiedeln – bewusst als Gegenpol zur nationalsozialistischen Vergangenheit dieses Ortes. Zunächst soll es Walter Gropius entwerfen; dieser sagt jedoch wegen finanzieller Differenzen ab. So erhält der Berliner Architekt Bruno Grimmek den Auftrag, der schon das Marshall-Haus an der Messe gebaut hat. Das Amerika Haus beherbergt seit 1957 eine Bibliothek mit Schwerpunkt auf amerikanischer Literatur und Magazinen, und bietet ein umfangreiches Kulturprogramm mit Filmen, Theateraufführungen, Englisch-Kursen und Konzerten. Anfangs ist es ein Ort der Re-Education der Deutschen, zur Zeit des Mauerbaus antikommunistische Propagandaeinrichtung, seit den 1970er Jahren zunehmend gewöhnliches, landeskundlich orientiertes Kulturzentrum.

Ende der 1950er Jahre kommt das Amerika Haus verstärkt in die Öffentlichkeit, denn hier beginnen die Proteste gegen den „amerikanischen Imperialismus“ mit Demonstrationen der FDJ. Die erste Anti-Vietnamkrieg-Demo steuert 1966 gezielt das Gebäude an. Zum ersten Mal fliegen Eier auf die Fassade – bei späteren Demos werden daraus Steine und Wurfbrandsätze. Auf die Studentendemos folgen Entschuldigungsbriefe vom Rektor der Freien Universität an die Amerikaner und Gegendemonstrationen der CDU. Im Zuge der antiamerikanischen Proteste seit den 1960er Jahren und nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verschließt sich das Amerika Haus zunehmend zu einer Festung. US-amerikanische Institutionen verstärken ihre Sicherheit soweit, dass nur noch geladene Gäste das Amerika Haus besuchen können – hinter hohen Zäunen, mit Rollgittern vor den Fenstern und Sicherheitsschleusen. Spätestens mit der Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft am Brandenburger Tor und der Übereignung der Immobilie an das Land Berlin im Jahr 2006 fällt das Amerika Haus in einen Dornröschenschlaf.

Zur Zeit wird das Amerika Haus behutsam renoviert. Die Eröffnung des Gebäudes ist für das Frühjahr 2014 geplant. Bereits ab Sommer 2013 – also noch während der Umbauphase – zeigt C/O Berlin die ersten Ausstellungen am neuen Standort. Jedoch nicht im Amerika Haus selbst, sondern open air vor dem Gebäude. 24 Stunden pro Tag, sieben Tage pro Woche und für jeden kostenlos zugänglich. Auf einer Vielzahl von Säulen präsentiert C/O Berlin in den kommenden Monaten Fotografien, die den neuen Standort, die Umgebung und Nachbarn thematisieren – ein visuelles Intermezzo bis zur Wiedereröffnung.

Die Ausstellung umfasst ca. 120 historische und zeitgenössische Fotografien. Sie wurde von C/O Berlin initiiert und von Dr. Hans Georg Hiller von Gaertringen kuratiert.

Hier noch einmal alle Daten in der Übersicht:

Bourgeoisie, Swing und Molotow-Cocktails
Das Amerika Haus im Wandel der Zeit

Ausstellung 13. Juli bis 15. September 2013
Eröffnung Freitag, den 12. Juli 2013 . 19 Uhr
Pressekonferenz Freitag, 12. Juli 2013 . 11 Uhr

Öffnungszeiten täglich . 0 bis 24 Uhr
Eintritt frei

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C/O Berlin im Amerika Haus

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Berlinspiriert Events: Wer die Wahl hat, hat die Qual..6/13

Berlinspiriert Events: Wer die Wahl hat, hat die Qual..6/13

Die Mitte des Jahres haben wir nun auch schon hinter uns gebracht – das ging diesmal irgendwie viel zu schnell. Wenn ihr auch nicht alles so ganz genau mitbekommen habt, könnt ihr in unserer Event Übersicht noch einmal ganz genau nachlesen, was in diesem Monat so los war.

Tobias Zielony_header

Tobias Zielony
Schulter, aus der Serie: Jenny Jenny,
2013, © Tobias Zielony
Courtesy of Tobias Zielony and KOW, Berlin

 

Datum

Veranstaltung  

Link

Bis 02. Juni 2013

Photography Playground

www.berlinspiriert.de

02. Juni 2013

 11. Open Air Gallery

 www.berlinspiriert.de

05. Juni 2013

 10 Jahre Herr Lehmann

www.berlinspiriert.de

08. Juni 2013

 Chevrolet Probefahrt

www.berlinspiriert.de

Bis 09. Juni 2013

Sonderausstellung »Family Life«

www.berlinspiriert.de

08. + 09.  Juni 2013

Classic Days Berlin 2013

www.berlinspiriert.de

 08. + 09.   Juni 2013

Fotografie-Workshop: Junior 04 . Auflösung – eine fotografische Serie 

www.berlinspiriert.de

  08. Juni – 17. August 2013

 Ausstellung „Camera Work rocks“

www.berlinspiriert.de

Bis 15.Juni 2013  

 Wettbewerb „Beobachtungen im Romanischen Café“

www.berlinspiriert.de

19. – 23.Juni 2013

Film-Workshop: Teens 22 . Welt und Werkzeug – Stories of Tools

www.berlinspiriert.de

20. Juni 2013

Sonderausstellung »Ich bin ein Berliner«

www.berlinspiriert.de

21. Juni 2013

Fête de la Musique

www.berlinspiriert.de

 28. Juni – 02. August 2013 Ausstellung „Urban Ballads“

 www.berlinspiriert.de

Berlinspiriert Film: Teens 22 . Welt und Werkzeug – Stories of Tools

 

Berlinspiriert Film: Teens 22 . Welt und Werkzeug – Stories of Tools

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Film-Workshop

C/O Berlin organisiert unter dem Titel Teens


Welche Bilder haben wir für die Welt von morgen? Wie stellen wir uns unserer Verantwortung für den blauen Planeten?
22 . Welt und Werkzeug – Stories of Tools vom 19. bis 23. Juni 2013 von 11 bis 16:30 Uhr ein Workshop für Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren im Haus der Kulturen der Welt.

 

Diese Fragen stellte sich der US-Amerikaner Stewart Brand in den 1960er Jahren und stellte den „Whole Earth Catalog“ zusammen – der erste Versuch einer umfassenden Datensammlung über die Erde. Ein weltweit verständliches Nachschlagewerk und somit der direkte Vorläufer von Google. Es ist ein stetig wachsender Ratgeber, der immer wieder neue notwendige Werkzeuge und Maßnahmen benennt, um mit Eigeninitiative und neuem Bewusstsein für die menschliche Existenz auf dem Planeten eine alternative Zukunft zu gestalten. Aber was ist überhaupt ein sinnvolles Tool beziehungsweise was kann zu einem solchen werden? Was würde man mit auf eine einsame Insel nehmen oder auf einen Planeten, der zu einer neuen Heimat wird? Was sollte man dabei haben, wenn man plötzlich der letzte Überlebende auf der Welt ist?

 

Die jungen Teilnehmer des Workshops besuchen gemeinsam die Ausstellung „The Whole Earth“ im Haus der Kulturen der Welt, die verschiedene künstlerische Aspekte zu diesem Thema zusammenfasst. Von ihr ausgehend erfinden die Jugendlichen Geschichten und entwickeln Konzepte für eigene Kurzfilme. Es können komische, aber auch tragische sein – sie dürfen lehrreich und vielleicht auch absurd sein. Die aufregende und ungewöhnliche Architektur des Hauses der Kulturen der Welt sowie seine Umgebung wie Spreeufer und Tiergarten dienen zudem als Inspirationsquelle für die eigene Filmidee. Neben der Entwicklung eines geeigneten Drehbuchs erlernen die Jugendlichen das Agieren vor und hinter der Kamera und werden dabei professionell von der Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Wagner unterstützt. Für alle Fragen rund um die Postproduktion, also den Schnitt und die Tongestaltung, steht der Cutter Ole Lohmann zur Seite.

 

Kulturelle Vielfalt erkennen, gemeinsam Ideen entwickeln, neue Erfahrungen machen – mit dem Teens-Programm ermöglicht C/O Berlin Jugendlichen, visuelle Medien von der Fotografie bis zum Film unter professionellen Bedingungen kennen zu lernen und im Team spielerisch auszuprobieren – von der Idee bis zum fertigen Kunstwerk. In mehrtägigen Workshops erwerben die 14- bis 17-Jährigen so nicht nur konkretes Wissen, sondern üben auch ihre Wahrnehmung und den Umgang mit der eigenen Kreativität.

Weitere Informationen:

Teens 22 . Welt und Werkzeug – Stories of Tools
Film-Workshop

Termin 19. Juni 2013, 17 bis 19 Uhr
20. bis 23. Juni 2013, 11 bis 16:30 Uhr

Leitung Petra Wagner, Frauke Menzinger, Ole Lohmann
Altersstufe 14 bis 17 Jahre
Kontakt Frauke Menzinger . [email protected]

Teilnehmergebühr 50 Euro
Ermäßigung möglich . inkl. Mittagessen

Anmeldeschluss Freitag, 14. Juni 2013

Ort Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10 . 10557 Berlin
Veranstalter C/O Berlin Foundation

 

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Berlinspiriert Fotografie: Junior 04 . Auflösung – eine fotografische Serie

 

Berlinspiriert Fotografie: Junior 04 . Auflösung – eine fotografische Serie 

Fotografie-Workshop

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Unter dem Titel Junior 04 . Auflösung – eine fotografische Serie organisiert C/O Berlin am 8. und 9. Juni 2013 von 11 bis 16:30 Uhr einen Workshop für Kinder zwischen 10 und 13 Jahren im Haus der Kulturen der Welt.

Früher glaubten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe. Wenn sie zu nah an ihren Rand kämen, fielen sie herunter. Dieses Weltbild änderte sich im Lauf der Jahrhunderte durch neue Erkenntnisse von Wissenschaftlern und Seefahrern. Seit den 1960er Jahren geben Fotos von Satelliten und der bemannten Raumfahrt klar Aufschluss über die wahre Beschaffenheit der Erde – den blauen Planeten. Weiße Wolken, die braun-grünen Landmassen der sieben Kontinente und das dominate Blau der Ozeane – diese Aufnahmen prägen heute unsere Vorstellung von der Welt. Die externe Perspektive auf die Erde ist zudem eines der populärsten und einflussreichsten Bilder der Geschichte und wurde von Hippies und Kybernetikern, Natur-Romantikern und Technologie-Verehrern für ihre künstlerischen Ideen und politische Ideologien immer wieder neu verwendet.

Nach einem gemeinsamen Besuch der Ausstellung „The Whole Earth“ im Haus der Kulturen der Welt lernen die Kinder nicht nur diverse Bilder von der Erde kennen, sondern auch deren unterschiedliche kulturelle Deutung in den letzten 50 Jahren. Im Anschluss suchen die jungen Teilnehmer nach ihren eigenen Interpretationen, die sie künstlerisch sichtbar machen. Durch den Einsatz eines Fotos der Erde und mit Hilfe fotografischer Techniken zeigen sie in ihren Fotoserien eine neue Sicht auf die Galaxie. Fragen nach dem geeigneten Hintergrund, der Perspektive, dem optimalen Schärfepunkt und dem besten Bildausschnitt, lösen sie auf experimentelle Weise. So werden die Kinder zu Forschern des blauen Planeten.

Mit Junior bietet C/O Berlin Kindern die Möglichkeit, Fotografie, Design und Architektur spielerisch kennen zu lernen, ihre visuelle Wahrnehmung zu schulen und eigene Ideen kreativ umzusetzen. Fester Bestandteil der fachkompetent und pädagogisch betreuten Workshops sind Besuche in den Ateliers und Büros kreativer Disziplinen. So können die 6- bis 14-Jährigen ihre sozialen Kompetenzen unter künstlerischer Anleitung weiter entwickeln. Junior ergänzt das lebendige und vielfältige Programm von C/O Berlin um den wichtigen Teil der visuellen Bildung.

Weitere Infos:

Workshop 8./9. Juni 2013 . 11 bis 16:30 Uhr
Betreuung Judith Metze . Raphael Bruggey
Altersstufe 10 bis 13 Jahre
Teilnehmergebühr 40 Euro
Ermäßigung möglich . inkl. Mittagessen

Veranstalter C/O Berlin Foundation
Ort Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10 . 10557 Berlin

 

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Berlinspiriert Fotografie: Teens 21 . Analoge Fotografie

 

Berlinspiriert Fotografie: Teens 21 . Analoge Fotografie
Von der Wirklichkeit zum Bild

Fotografie-Workshop

Teens21Unter dem Titel Teens 21 . Analoge Fotografie . Von der Wirklichkeit zum Bild findet am 25. und 26. Mai 2013 von 11 bis 16:30 Uhr in der Neuen Schule für Fotografie, ein Workshop für Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren statt.

 

Wie schnell und unkompliziert man heute doch fotografieren kann! Kamera oder Smartphone raus, Motiv suchen, abdrücken, im Display ansehen und verwerfen oder speichern. Die Digitalfotografie erleichtert Vieles, ist jedoch auch schnelllebig und entsteht oft en passent ohne Fokussierung. Für die analoge Fotografie – der Standard bis vor einigen Jahren – benötigt man um einiges mehr Zeit. Und wenn man auch noch selbst in die Dunkelkammer geht und die Bilder entwickelt, hat der Prozess des Bildermachens etwas Magisches. Langsam taucht die abgelichtete Wirklichkeit im Fixierbad auf, kann von Hand vergrößert oder verkleinert sowie deren Kontraste fein gesteuert werden. Ein spannendes Spiel mit Licht und Bild im dunklen Labor. Jeweils mit einer analogen Spiegelreflexkamera ausgerüstet und nach einer technischen Einführung einigen sich die Teilnehmer des Workshops auf ein gemeinsames Thema. Dieses gilt es auf einem Schwarz-Weiß-Film abzulichten. Dann geht es ins Labor, wo die Jugendlichen die Filme in völliger Dunkelheit einspulen und anschließend entwickeln, fixieren, wässern, trocknen und schneiden. Aus dem Kontaktbogen werden die besten Motive ausgesucht und vergrößert. Sie verbessern die Wirkung der Abzüge durch gezieltes Abwedeln und Nachbelichten. Zum Schluss hält jeder sein persönlich abgezogenes Foto in der Hand – ein Unikat! Kulturelle Vielfalt erkennen, gemeinsam Ideen entwickeln, neue Erfahrungen machen – mit dem Teens-Programm ermöglicht C/O Berlin Jugendlichen, visuelle Medien von der Fotografie bis zum Film unter professionellen Bedingungen kennen zu lernen und im Team spielerisch auszuprobieren – von der Idee bis zum fertigen Kunstwerk. In mehrtägigen Workshops erwerben die 14- bis 17-Jährigen so nicht nur konkretes Wissen, sondern üben auch ihre Wahrnehmung und den Umgang mit der eigenen Kreativität.  

Weitere Infos:

Termin 25. und 26. Mai 2013
Leitung Marc Volk, Frauke Menzinger
Altersstufe 14 bis 17 Jahre

Anmeldung [email protected]
Teilnehmergebühr 40 Euro . Ermäßigung möglich . inkl. Mittagessen
Anmeldeschluss Montag, 20. Mai 2013

Ort Neue Schule für Fotografie
Brunnenstraße 188 . 10119 Berlin
Veranstalter C/O Berlin Foundation
Kooperationspartner Neue Schule für Fotografie

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Berlinspiriert Kunst: Und es geht weiter…

 

Berlinspiriert Kunst: Und es geht weiter…

Bye Bye Mitte… Hallo Charlottenburg! Begleitet das c/o Berlin auf dem Weg ins Amerika Haus! Berlinspiriert und ganz Charlottenburg warten schon gespannt auf die Ankunft!

chb-is-waiting-for-co-berlinAm 09. März hieß es Abschied nehmen für das c/o Berlin – aber nicht einfach so! Sondern mit einer rießigen Abschiedsparty im alten Postfuhramt. Danach wurden die Schlüssel schließlich mit Wehmut und Vorfreude dem neuen Eigentümer übergeben.

130319_Amerika-Haus-Weiter_GehtsUnd wie geht es jetzt weiter?

Mit viel frischer Energie und Kreativität wird das Team vom c/o Berlin in den kommenden Monaten die Architektur des neuen Standortes gestalten und die Wiedereröffnung im Amerika Haus planen. Zeitgleich wird aber das Bildungsprogramm des c/o Berlin mit Workshops, Vorträgen, Symposien und einzelnen Projekten fortgesetzt – in unregelmäßiger Abfolge und an unterschiedlichen Orten.

 

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