kiezkieken 2011 – Verlängerung der Ausschreibung des Kurzfilmwettbewerbs

kiezkieken 2011 – Verlängerung der Ausschreibung des Kurzfilmwettbewerbs

Vor einiger Zeit habe ich bereits vom „kiezkieken Kurzfilmwettbewerb 2011“ gehört und fand dieses Projekt so spannend, dass ich es euch unbedingt vorstellen wollte.
Allerdings hatte ich, wie einige von euch eventuell bemerkt haben, in letzter Zeit einige Probleme mit meinem Blog, sodass ich es erst heute geschafft habe, euch über den „
kiezkieken Kurzfilmwettbewerb 2011“ zu informieren.
Trifft sich aber auch eigentlich ganz gut, denn gerade wurde mir mitgeteilt, dass sich die Frist der Ausschreibung verlängert hat.
Neuer Einsendeschluss für Kurzfilme aus Wedding, Prenzlauer Berg und Marzahn ist der
30.08.2011. Also ran an die Kameras und macht mit für euren Kiez!

 

kiezkieken_Wettbewerb

kiezkieken Wettbewerb

 

Auszug aus der Pressemitteilung:

kiezkieken 2011 – Ausschreibung des Kurzfilmwettbewerbs:

Kurzfilmwettbewerb: Einsendeschluss 15. August 2011, max. Länge 30 Min.

Thema: Wedding, Prenzlauer Berg, Marzahn

In einem Kurzfilmwettbewerb werden bis zum 15. August 2011 Filme gesucht, die das aktuelle Stadtleben in den Kiezen der genannten Ortsteile einfangen. Vorgaben für die Filme sind: Wedding, Prenzlauer Berg oder Marzahn als Hauptdrehort, eine maximale Länge von 30 Minuten und die Einreichung auf DVD. Das Genre bleibt freigestellt.


kiezkieken 2011 – das Kurzfilmfestival

Festival: 05.,06./12.,13./19.,20./27. November 2011

Die ersten drei Festivalwochenenden widmen sich je einem der Orte, wobei die Vorführungen in bekannten Kultureinrichtungen der Kieze sind. An den Samstagen wird es Stadtführungen durch die Kieze geben, an den Sonntagen finden die Filmvorführungen und Diskussionen mit Filmemachern, VertreterInnen von Kulturprojekten und LokalpolitikerInnen statt. Am 27.11.2011 ist die Preisverleihung.

Im Vordergrund von kiezkieken stehen Interaktion und Transformation: Wie verändert sich die Stadt, wie gestalten wir sie neu, was ist wert gerettet zu werden? kiezkieken bietet nicht nur neue Einblicke in das Berliner Stadtleben, sondern sensibilisiert unsere Wahrnehmung insgesamt für die Umwelt, zeigt bekannte und unbekannte, öffentliche und private, vertraute und nicht zugängliche Räume.“

Mehr Informationen findet ihr auf der Internetseite von kiezkieken.

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Inspired by:

Kiezkieken – Berliner Kurzfilmfestival

http://kiezkieken.de/

zu früh in die Mühsamstraße…

zu früh in die Mühsamstraße abgebogen! #berlin #city @cityvoodoo @FrHPunkt

http://twitter.com/#!/berlinspires/status/40158669899309056 on Twitpic

Berlinspiriert Artikel: Neugier ist unverzichtbar

NEUGIER IST UNVERZICHTBAR‘
für die Politik Orange zum Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2008

Freier Journalist oder Festanstellung – beide Arbeitsformen haben ihre guten Seiten. In der Agentur
„Redaktion und Alltag‘ erhalten die Schülerzeitungsmacher einen Einblick in beide Welten.
Von Tatjana Sochowski

In der Pasteurstraße im Berliner Szene-
Kiez Prenzlauer Berg werden Medien
gemacht. Hier befindet sich das Büro
der Medienagentur „Redaktion und
Alltag‘, die unter anderem verantwortlich
ist für fluter.de, das Online-Portal
des Jugendmagazins der Bundeszentrale
für politische Bildung (bpb). Insgesamt
rund 400 freie Journalisten sind für das
Magazin verantwortlich, sie berichten
aus allen Teilen der Welt.
Gut, dass die Autoren über den Globus
verteilt sind, denn in den Räumen im
Prenzlauer Berg wäre wohl kaum Platz
für alle. Schon mit den Teilnehmern
des Schülerzeitungswettbewerbs, die
hier etwas über Digitale Bohème lernen
sollen, sind die Räume gut gefüllt.
Digitale Bohème, das lernen die jungen
Medienmacher dann auch schnell,
bedeutet unter anderem: Mit Laptop
und Handy bestückt von überall auf
der ganzen Welt zu arbeiten. Zuhause
ist dort, wo W-LAN ist – dieses Motto
praktizieren nicht nur die freien Mitarbeiter
von „Redaktion und Alltag‘,
sondern immer mehr Journalisten und
Medienmacher.
„Der Vorteil am Leben eines freien
Journalisten steckt schon im Namen‘,
erklärt Tobias Asmuth, Politikredakteur
bei „Redaktion und Alltag‘, die positive
Seite an seinem Beruf. „Man genießt
eine gewisse Freiheit, über seinen Beruf
und seinen Alltag zu bestimmen.‘ Klingt
gut, klingt nach Selbstbestimmung und
Spaß: Nächte durcharbeiten und tagsüber
faulenzen, Urlaub nehmen wann
immer man Lust hat, bei gutem Wetter
mit dem Laptop im Park verschwinden.
Das gelingt allerdings nur dann, wenn
man einigermaßen organisiert ist.
Tobias Asmuth weiß: „Man sollte
regelmäßig Kontakt zu den Redakteuren
in den Zeitungen oder Sendern haben,
mit denen man arbeitet. Man muss
immer auf dem Laufenden sein und
wissen, welche Themen gerade diskutiert
werden.‘
Als freier Journalist zu arbeiten hat ein
bisschen was von Sozialromantik. Ein
Dasein, das früher die fahrenden Händler
lebten, die Gaukler und Zirkusleute,
das imitieren heute die Vertreter der
digitalen Bohème. Oftmals tun sie das
allerdings nicht freiwillig, sondern aus
der Not heraus, denn feste Anstellungen
sind in der Medienwelt rar. So sieht
die Gegenwelt zum Dasein des freien
Journalisten aus: Ein fest angestellter
Journalist muss sich nicht jeden Monat
darum kümmern, dass er genügend
Aufträge bekommt, damit am Ende
das Geld stimmt. Er hat einen festen
Arbeitsplatz, ein festes Einkommen,
einen strukturierten Tagesablauf. Das
ist nicht jedermanns Sache: „Ein festgefahrener
Arbeitsalltag lässt die Arbeit
schnell eintönig werden‘, kritisiert Tobias
Asmuth. Und Langeweile ist Gift für eine
kreative Tätigkeit.
Freier Journalismus oder Festanstellung?
So einfach die Frage ist, so schwer
lässt sie sich beantworten. Letztlich ist
es eine Frage persönlicher Präferenzen.
Und so gibt Tobias Asmuth den Schülerzeitungsredakteuren
wichtige Ratschläge
mit auf den Weg: „Findet einen
Rhythmus, um eueren Aufwand und den
finanziellen Ertrag ins richtige Verhältnis
zu bringen‘, sagt er. Können und Kenntnisse
reichen in diesem Berufsfeld nicht
aus. Wichtig sei außerdem, „dass man
sich eine Art Netzwerk aufbaut, denn im
Journalismus läuft unglaublich viel über
Kontakte.‘ Und was ist mit den Grundfertigkeiten
eines Journalisten? Auch
die, versichert Tobias Asmuth, seien
nicht ausgestorben. „Neugier und der
Wunsch, den Lesern oder Zuschauern
etwas mitzuteilen, sind unverzichtbare
Voraussetzung für den Beruf.‘

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